Grundrisse für Familienhäuser

Ein Familiengrundriss in einem Fertighaus muss viele Dinge gleichzeitig können. Im gemeinsamen Wohnbereich darf das Leben stattfinden, während an anderer Stelle Ruhe möglich bleibt. Kinderzimmer sollen heute zum Spielen passen und später Platz für Schreibtisch, Stauraum und Rückzug bieten. Gleichzeitig braucht der Alltag kurze Wege: vom Eingang zur Garderobe, von der Küche zum Vorrat, vom Essplatz in den Garten und von den Schlafzimmern zum Bad.

Familienhaus-Grundriss: 121 qm

Familienhaus-Grundriss: 154 qm

Familienhaus-Grundriss: 161 qm

Fertighaus-Grundrisse, die mit der Familie wachsen

Besonders wertvoll sind Räume, die nicht nur für eine einzige Lebensphase geplant werden. Ein zusätzliches Zimmer kann zunächst Spielzimmer sein, später Homeoffice oder Gästezimmer und irgendwann eine ganz andere Aufgabe übernehmen. Auch ausreichend Stauraum an den richtigen Stellen entlastet den Familienalltag häufig stärker als ein paar zusätzliche Quadratmeter im Wohnraum.

Welche Hausform am besten passt, hängt davon ab, wie Sie Gemeinschaft und Rückzug organisieren möchten. Ein klassisches Einfamilienhaus bietet viel Freiheit. Ein Bungalow bringt den gesamten Alltag auf eine Ebene. Bei einem Haus mit zwei Etagen können gemeinschaftliche und private Bereiche besonders klar verteilt werden.

Grundrisse für Zwei im Fertighaus

Wer zu zweit baut, muss Wohnfläche nicht automatisch klein denken. Viel wichtiger ist die Frage, wofür die Räume genutzt werden sollen. Vielleicht wünschen Sie sich einen großzügigen Wohn-, Ess- und Kochbereich, zwei Arbeitsplätze, Platz für Hobbys oder ein Gästezimmer. Vielleicht möchten Sie bewusst kompakt wohnen und dafür mehr Garten, Terrasse oder finanziellen Spielraum behalten.

Grundriss für Zwei: 120 qm

Grundriss für Zwei: 132 qm

Grundriss für Zwei: 142 qm

Durchdachte Raumplanung für zwei

Ein Grundriss für zwei Personen in einem Fertighaus kann besonders angenehm wirken, wenn die Fläche nicht in unnötigen Fluren oder selten genutzten Zimmern verschwindet. Ein zusätzliches Zimmer sollte möglichst mehrere Aufgaben übernehmen können. So bleibt das Zuhause flexibel, falls später Homeoffice, Gäste, Pflege von Angehörigen oder ein neues Hobby mehr Raum benötigen.

Je nach Platzbedarf können ein kompaktes Einfamilienhaus, ein Bungalow oder ein Tiny House beziehungsweise FlyingSpace ganz unterschiedliche Antworten geben. Entscheidend ist nicht die kleinste mögliche Fläche, sondern die Größe, die zu Ihrem Alltag und Ihren Prioritäten passt.

Grundrisse für barrierearmes Wohnen

Komfortable Wege sind in jeder Lebensphase angenehm. Wer barrierearm in einem Fertighaus planen möchte, betrachtet deshalb nicht nur Treppen. Ebenso wichtig sind gut erreichbare Räume, ausreichend Bewegungsflächen, breite und sinnvoll platzierte Türen, schwellenarme Übergänge und ein Badezimmer, das auch bei veränderten Anforderungen gut nutzbar bleibt.

Grundrisse für barrierearmes Wohnen: 50 qm

Grundrisse für barrierearmes Wohnen: 123 qm

Grundrisse für barrierearmes Wohnen: 194 qm

Komfortabel wohnen in jeder Lebensphase

Wohnen auf einer Ebene kann dafür eine besonders gute Grundlage sein, weil wichtige Räume in einem Fertighaus ohne Geschosswechsel erreichbar sind. Ein Bungalow ist dadurch aber nicht automatisch barrierefrei. Die Details im Grundriss, bei Türen, Bad, Möblierung und Übergängen entscheiden darüber, wie komfortabel das Haus tatsächlich funktioniert.

Wer auf zwei Etagen wohnen möchte, kann trotzdem langfristig flexibel planen. Ein gut nutzbares Zimmer und ein Duschbad im Erdgeschoss schaffen die Möglichkeit, später wichtige Wohnfunktionen auf einer Ebene zu bündeln. So wird Zukunftsfähigkeit nicht zu einem Verzichtsthema, sondern zu einem zusätzlichen Qualitätsmerkmal.

Grundrisse für mehrere Generationen

Mehrere Generationen unter einem Dach in einem Fertighaus oder auf einem gemeinsamen Grundstück zu verbinden, kann Nähe und gegenseitige Unterstützung ermöglichen. Damit diese Nähe langfristig angenehm bleibt, braucht der Grundriss jedoch klare Grenzen. Eigene Rückzugsräume, gut zugeordnete Bäder, getrennte Eingänge oder sogar vollständig eigenständige Wohneinheiten können entscheidend sein.

Grundrisse für mehrere Generationen: 41 qm

Grundrisse für mehrere Generationen: 196 qm

Grundrisse für mehrere Generationen: 184/134 qm

Gemeinsam leben mit eigenen Bereichen

Die passende Lösung für ein Fertighaus hängt davon ab, wie selbstständig die Haushalte leben möchten. Manche Familien wünschen zwei gleichwertige Zuhause direkt nebeneinander. Andere möchten eine größere Hauptwohnung mit kleineren Einheiten verbinden. Auch spätere Veränderungen sollten mitgedacht werden, zum Beispiel wenn eine Einheit vermietet oder anders genutzt werden soll.

Ein Doppelhaus kann für zwei eigenständige Haushalte besonders interessant sein. Bei drei oder mehr Wohnungen bietet ein Mehrfamilienhaus zusätzliche Möglichkeiten für Mehrgenerationenwohnen, Eigennutzung und Vermietung. Entscheidend ist immer, Gemeinschaft dort zu ermöglichen, wo sie gewünscht ist, und Privatsphäre dort zu schützen, wo sie gebraucht wird.

Grundriss mit Homeoffice im Fertighaus

Wer regelmäßig von zu Hause arbeitet, merkt schnell, dass ein Schreibtisch irgendwo im Wohnbereich nicht dieselbe Qualität bietet wie ein gut geplanter Arbeitsplatz. Ein Homeoffice braucht Tageslicht, ausreichend Wandfläche, Stauraum und vor allem eine Lage, die Konzentration ermöglicht. Gleichzeitig sollte der Weg in den Familienalltag kurz genug bleiben, damit Arbeit und Wohnen nicht unnötig kompliziert werden.

Wellnessbad Grundriss: 128 qm

Grundriss mit Homeoffice: 149 qm

Grundriss mit Homeoffice: 153 qm

Den Arbeitsplatz clever integrieren

Die richtige Position hängt stark von der Nutzung ab. Ein Arbeitszimmer im Erdgeschoss liegt nah am Eingang und kann praktisch sein, wenn regelmäßig Besucher oder Kundinnen und Kunden kommen. Im Obergeschoss ist mehr Abstand zum lebendigen Wohnbereich möglich. Arbeiten zwei Personen häufig gleichzeitig zu Hause, können getrennte Arbeitsbereiche besonders wertvoll sein.

Gut geplant bleibt ein Homeoffice außerdem flexibel. Ein neutral geschnittener Raum kann später als Kinder-, Gäste- oder Hobbyzimmer genutzt werden. Genau deshalb lohnt es sich, den Arbeitsplatz bereits in der Grundrissphase mitzudenken und nicht erst bei der Einrichtung einen freien Platz zu suchen.

Grundrisse für Gäste und flexible Nutzung

Ein Gästezimmer wird vielleicht nur an wenigen Tagen im Jahr tatsächlich von Gästen genutzt. Umso wertvoller ist ein Raum, der im restlichen Alltag eine zweite Aufgabe übernehmen kann. Als Homeoffice, Spielzimmer, Hobbyraum oder ruhiger Rückzugsort wird aus zusätzlicher Fläche ein Raum, der jeden Tag in einem Fertighaus Tag einen Nutzen hat.

Grundriss mit Gästezimmer
120 qm

Grundriss mit Gästezimmer
159 qm

Grundriss mit Gästezimmer
176 qm

Flexibilität durch gute Raumaufteilung im Fertighaus

Damit diese Flexibilität funktioniert, sollte der Raum neutral geschnitten, gut möblierbar und möglichst mit Tageslicht versorgt sein. Auch seine Lage spielt eine Rolle. Ein Zimmer im Erdgeschoss in der Nähe eines Duschbads kann später zusätzlich als Schlafraum dienen. Ein Raum im Obergeschoss eignet sich häufig besser als ruhiges Arbeits- oder Jugendzimmer.

Flexibilität entsteht deshalb nicht durch möglichst viele kleine Räume, sondern durch einige gut proportionierte Zimmer mit mehreren Nutzungsmöglichkeiten. Wer schon bei der Planung zwei oder drei denkbare Aufgaben für einen Raum findet, schafft häufig ein Zuhause, das Veränderungen leichter mitmacht.

Haus-Grundrisse, die zu Ihrem Leben passen

Entdecken Sie Raumideen, vergleichen Sie Möglichkeiten und finden Sie heraus, welcher Grundriss sich für Ihren Alltag richtig anfühlt.

Entdecken Sie Raumideen, vergleichen Sie Möglichkeiten und finden Sie heraus, welcher Grundriss sich für Ihren Alltag richtig anfühlt.

Ein Grundriss ist der Moment, in dem aus einer Hausidee langsam ein Zuhause wird. Man erkennt, wo morgens der Tag beginnt, wo Familie und Freunde zusammenkommen, wo Ruhe entstehen kann und wie sich das Leben zwischen Küche, Wohnbereich, Arbeitszimmer, Schlafzimmern, Terrasse und Garten bewegt.

Dabei gibt es nicht den einen perfekten Grundriss. Ein Zuhause für eine Familie stellt andere Anforderungen als ein Haus für zwei. Wer regelmäßig zu Hause arbeitet, mehrere Generationen zusammenbringen oder langfristig komfortabel wohnen möchte, achtet auf andere Details. Auch Haustyp, Wohnfläche, …

… Anzahl der Etagen und Grundstück verändern die Möglichkeiten.

Auf dieser Seite finden Sie deshalb nicht nur einzelne Haus-Grundrisse. Sie bekommen Orientierung für die Fragen, die am Anfang wirklich wichtig sind, und können anschließend genau die Grundrisswelt vertiefen, die zu Ihren Vorstellungen passt.

Kurz erklärt

Ein guter Grundriss beginnt nicht bei der Quadratmeterzahl, sondern bei Ihrem Alltag. Entscheidend ist, wie Menschen im Haus leben, welche Räume sie wirklich brauchen, wo Gemeinschaft entsteht und wo Rückzug wichtig ist. Auch Wohnfläche, Haustyp, Anzahl der Etagen, Tageslicht, Stauraum, Möblierung und Grundstück spielen zusammen.

Je besser diese Punkte aufeinander abgestimmt sind, desto selbstverständlicher fühlt sich ein Zuhause später an. Die Grundrissbeispiele und Themen auf dieser Seite helfen Ihnen dabei, Ihre Wünsche einzuordnen, verschiedene Lösungen zu vergleichen und den passenden Weg zu Ihrem Schwörer-Haus zu finden.

Grundrisse nach Lebenssituation

Ein guter Grundriss beginnt nicht mit Quadratmetern, sondern mit den Menschen, die darin leben.

Vielleicht suchen Sie ein Zuhause, in dem morgens mehrere Personen gleichzeitig in den Tag starten und nachmittags Hausaufgaben, Kochen, Spielen und Arbeiten nebeneinander funktionieren. Vielleicht bauen Sie zu zweit und möchten lieber großzügige Lieblingsräume als möglichst viele Zimmer. Oder Sie denken schon heute daran, dass sich Ihr Alltag in den nächsten Jahren verändern kann.

Grundrisse
für Familien

Grundrisse
für Zwei

Grundrisse
für ein barrierearmes Wohnen

Auch der Wunsch nach einem ruhigen Homeoffice, nach komfortablen Wegen, Platz für Gäste oder einem Zuhause für mehrere Generationen verändert die Grundrissplanung. Es geht dann nicht nur darum, wie viele Räume vorhanden sind. Entscheidend ist, welche Räume zusammengehören, wo Ruhe gebraucht wird, wie viel Privatsphäre sinnvoll ist und welche Bereiche später eine andere Aufgabe übernehmen können.

Grundrisse
für mehrere Generationen

Grundrisse
mit Homeoffice

Grundrisse
für Gäste/Flexibilität

Wer zuerst den eigenen Alltag betrachtet, findet häufig schneller zu einer passenden Hausform und Wohnfläche. Die folgenden Lebenssituationen zeigen typische Fragen und führen Sie anschließend zu Grundrissideen, die diese Anforderungen besonders gut sichtbar machen.

Welcher Haustyp passt zu Ihren Vorstellungen?

Die Bauform prägt einen Grundriss stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Manche Häuser leben von einer einzigen Ebene, andere von der klaren Verteilung auf zwei Geschosse. Bei Doppel- und Reihenhäusern beeinflussen gemeinsame Wände das Tageslicht. Bei Mehrfamilienhäusern kommt die Erschließung mehrerer Wohnungen hinzu. Wählen Sie den Haustyp, der Ihren Vorstellungen am nächsten kommt.

Einfamilienhaus-Grundrisse

Viel Freiheit bei Wohnfläche, Zimmerzahl und Raumaufteilung. Besonders vielseitig für Familien, Paare und flexible Lebensmodelle

Bungalow-Grundrisse

Alle wichtigen Räume auf einer Ebene. Kurze Wege, klare Wohnzonen und eine enge Verbindung zu Terrasse und Garten

Tiny-House/ FlyingSpaces

Sehr kompakte Flächen, auf denen Räume und Möbel oft mehrere Aufgaben übernehmen

Badezimmer-Grundrisse

Zwei gut nutzbare Geschosse mit klaren Raumformen und viel Freiheit im Obergeschoss

Einfamilienhaus mit Homeoffice-Grundrisse

Zwei eigenständige Zuhause in einem Gebäude. Trennwand, Tageslicht und Privatsphäre werden gemeinsam geplant

WOHNFLÄCHE | Grundrisse nach Wohnfläche entdecken

Konkrete Grundrisse machen Möglichkeiten sofort sichtbar. Schon beim ersten Vergleich erkennen Sie, wie unterschiedlich dieselbe Wohnfläche wirken kann, wo Treppen liegen, wie offen der Wohnbereich geplant ist und welche Räume zusätzlichen Spielraum schaffen.

Finden Sie Ihr Traumhaus

Was macht einen guten Grundriss aus?

Ein Grundriss funktioniert dann gut, wenn er nicht nur auf dem Papier schlüssig aussieht, sondern tägliche Abläufe unterstützt. Dabei greifen viele Entscheidungen ineinander. Die folgenden Prinzipien helfen, Grundrisse unabhängig vom Haustyp besser zu beurteilen.

Sechs Punkte helfen dabei, einen Grundriss zu planen:

1. Vom Alltag aus planen

Ein großzügiger Wohn-, Ess- und Kochbereich kann zum Mittelpunkt des Hauses werden. Gleichzeitig brauchen Schlafräume, Homeoffice oder Gäste Bereiche mit mehr Ruhe. Gute Grundrisse ermöglichen Nähe, ohne dass jeder Raum ständig Teil des Familiengeschehens sein muss.

2. Gemeinschaft und Rückzug in Balance bringen

Ein großzügiger Wohn-, Ess- und Kochbereich kann zum Mittelpunkt des Hauses werden. Gleichzeitig brauchen Schlafräume, Homeoffice oder Gäste Bereiche mit mehr Ruhe. Gute Grundrisse ermöglichen Nähe, ohne dass jeder Raum ständig Teil des Familiengeschehens sein muss.

3. Wege kurz und selbstverständlich halten

Lange Flure und unnötige Umwege kosten Fläche und machen den Alltag komplizierter. Besonders wichtig sind häufige Verbindungen: Eingang und Garderobe, Stellplatz und Küche, Küche und Vorrat, Wohnbereich und Terrasse sowie Schlafzimmer und Bad. Bei mehreren Etagen beeinflusst die Treppe diese Wege auf beiden Ebenen.

4. Tageslicht und Grundstück gemeinsam denken

Ein Grundriss gehört immer zu einem konkreten Grundstück. Himmelsrichtung, Nachbarbebauung, Garten, Zufahrt und mögliche Ausblicke beeinflussen, wo Wohnbereich, Küche, Schlafzimmer oder Homeoffice sinnvoll liegen. Fensterflächen sollten dort eingesetzt werden, wo sie Raumqualität und Alltag wirklich verbessern.

5. Möblierung und Stauraum früh mitdenken

Die Quadratmeterzahl allein sagt wenig darüber aus, ob ein Raum gut funktioniert. Fenster, Türen und Laufwege müssen genug zusammenhängende Wandflächen für Küche, Sofa, Schrank, Bett oder Schreibtisch lassen. Gleichzeitig brauchen Garderobe, Vorräte, Wäsche und Technik feste Plätze, damit die Wohnräume ruhig und gut nutzbar bleiben.

6. Flexibilität gezielt einbauen 

Ein Zuhause verändert sich mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern. Kinder werden größer, Arbeitsmodelle ändern sich und Gäste bleiben vielleicht häufiger. Neutral geschnittene Zimmer, ein sinnvoll platziertes Duschbad und Räume mit mehreren Nutzungsmöglichkeiten helfen, auf solche Veränderungen zu reagieren, ohne den Grundriss neu erfinden zu müssen.

Schwörer-Tipp:
Sprechen Sie in der Bauberatung nicht nur über Zimmeranzahl und Quadratmeter. Erzählen Sie, wie Ihr Alltag aussieht: Wann ist morgens viel los? Wo brauchen Sie Ruhe? Wie wichtig ist Stauraum? Genau daraus entsteht ein Grundriss, der wirklich zu Ihnen passt.

Grundriss und Grundstück gemeinsam planen

Ein guter Grundriss beginnt nicht erst an der Haustür. Zufahrt, Stellplatz, Hauseingang, Terrasse, Garten, Himmelsrichtung, Baugrenzen und Nachbarbebauung beeinflussen tägliche Wege und die Qualität der Räume. Der schönste Wohnbereich funktioniert anders, wenn die Terrasse an der falschen Stelle liegt oder der Weg mit den Einkäufen einmal um das halbe Haus führt.

Auch die Hausform muss zum Grundstück passen. Ein Bungalow benötigt bei gleicher Wohnfläche mehr Gebäudegrundfläche, bietet dafür aber kurze Wege auf einer Ebene. Ein Haus mit zwei Etagen nutzt die Grundstücksfläche kompakter. Bei schmalen Grundstücken werden Hausbreite, Tageslicht und Treppenlage besonders wichtig. Ein Doppelhaus kann zwei Haushalte auf einem Grundstück verbinden und stellt eigene Anforderungen an Privatsphäre und Außenbereiche.

Beim Grundrissvergleich lohnt es sich deshalb, Haus und Außenraum immer zusammen zu betrachten: Wo liegt der Eingang? Wie gelangt man von der Küche auf die Terrasse? Welche Räume bekommen Morgen- oder Abendsonne? Wo entstehen geschützte Sitzplätze? Und wie viel Garten bleibt bei der gewählten Gebäudegrundfläche übrig?

Vom Beispiel-Grundriss zum individuellen Schwörer-Haus

Beispiel-Grundrisse helfen dabei, Wünsche konkreter zu machen. Vielleicht gefällt Ihnen bei einem Haus die offene Küche, bei einem anderen die Lage der Treppe und bei einem dritten die Aufteilung der Kinderzimmer. Genau darin liegt ihr Wert: Sie zeigen Möglichkeiten und helfen Ihnen zu erkennen, was Sie für Ihr eigenes Zuhause übernehmen oder verändern möchten.

Bei der Planung Ihres Schwörer-Hauses werden diese Ideen mit den Rahmenbedingungen des Grundstücks und Ihren persönlichen Prioritäten zusammengebracht. Dabei geht es nicht nur um die gewünschte Wohnfläche, sondern um das Zusammenspiel aller Räume und Wege.

  • Grundstück, Ausrichtung und baurechtliche Rahmenbedingungen
  • gewünschte Wohnfläche und Zimmerzahl
  • Lebenssituation heute und mögliche Veränderungen später
  • Verteilung von Gemeinschaft, Rückzug, Arbeiten und Gästen
  • Treppenlage und Wege bei mehreren Etagen
  • Tageslicht, Fenster und Verbindung zu Terrasse und Garten
  • Möblierung, Stauraum, Hauswirtschaft und Technik
  • Ausstattung und finanzieller Rahmen

So entsteht aus einzelnen Lieblingsideen ein Grundriss, der als Ganzes zu Ihrem Alltag und zu den Möglichkeiten Ihres Grundstücks passt.

Grundrisse im Musterhaus erleben

Auf dem Papier lassen sich Raumbeziehungen gut vergleichen. In einem gebauten Haus wird zusätzlich spürbar, wie sich Raumgrößen, Blickachsen, Treppen, Fenster und Möblierung tatsächlich anfühlen. Ein Grundriss, der auf dem Bildschirm ähnlich wirkt wie ein anderer, kann im Raum ein ganz anderes Wohngefühl erzeugen.

Achten Sie bei einem Musterhausbesuch besonders auf die Dinge, die sich im Plan nur schwer einschätzen lassen: Wie großzügig wirkt der Eingangsbereich? Wie weit ist der Weg von der Küche zur Terrasse? Wie viel Wandfläche bleibt neben großen Fenstern? Wie ruhig liegt ein Homeoffice? Wie viel Stauraum ist tatsächlich vorhanden? Und fühlt sich die Treppe im Alltag komfortabel an?

Solche Eindrücke helfen dabei, die eigenen Prioritäten zu schärfen und Beispiel-Grundrisse realistischer zu vergleichen.

CHECKLISTE | Ihre Checkliste für den passenden Haus-Grundriss

Diese Fragen helfen Ihnen, Wünsche zu sortieren und Grundrisse gezielter miteinander zu vergleichen:

Icon für eine hilfreiche Checkliste

Aus diesen Antworten ergeben sich die Prioritäten für Größe, Ausstattung und Aufteilung. So wird nicht möglichst viel im Raum untergebracht, sondern genau das, was im Alltag gebraucht wird.

FAQ | Häufige Fragen zu Haus-Grundrissen

Beginnen Sie mit Ihrem Alltag: Wer wird im Haus wohnen, welche Räume werden täglich gebraucht, wo wünschen Sie Gemeinschaft und wo Rückzug? Danach lassen sich Haustyp, Wohnfläche und Anzahl der Etagen deutlich gezielter vergleichen.

Für Familien sind kurze Wege, gut nutzbare Kinderzimmer, ausreichend Stauraum und ein gemeinsamer Mittelpunkt besonders wichtig. Ein flexibel nutzbarer Zusatzraum kann den Grundriss langfristig wertvoller machen. Ob Einfamilienhaus, Bungalow oder Haus mit zwei Etagen besser passt, hängt von Grundstück und gewünschter Raumverteilung ab.

Das hängt stärker von den gewünschten Nutzungen als von einer festen Mindestgröße ab. Ein großzügiger Wohnbereich, Homeoffice, Gäste- oder Hobbyzimmer können wichtiger sein als viele kleine Räume. Kompakte Einfamilienhäuser, Bungalows und Tiny Houses bieten unterschiedliche Möglichkeiten.

Nein. Das Wohnen auf einer Ebene ist eine gute Grundlage. Für barrierearmes oder barrierefreies Wohnen müssen zusätzlich unter anderem Türen, Bewegungsflächen, Übergänge und das Badezimmer passend geplant werden.

Wenn zwei Haushalte eigenständig leben möchten, kann ein Doppelhaus eine passende Lösung sein. Für drei oder mehr Wohneinheiten bietet ein Mehrfamilienhaus weitere Möglichkeiten. Entscheidend sind eigene Rückzugsbereiche, Zugänge, Bäder und die gewünschte Nähe im Alltag.

Möglichst früh. Lage, Tageslicht, Tür, Stauraum und akustische Ruhe beeinflussen, wie gut konzentriertes Arbeiten funktioniert. Wird der Raum neutral geschnitten, kann er später auch als Gäste-, Kinder- oder Hobbyzimmer dienen.

Eine feste Idealgröße gibt es nicht. Die passende Wohnfläche hängt von Personenzahl, Zimmerbedarf, Grundstück und persönlichen Prioritäten ab. Ein gut genutzter kompakter Grundriss kann komfortabler sein als ein größeres Haus mit langen Wegen und wenig nutzbaren Flächen.

Beides kann sehr gut funktionieren. Ein Bungalow bietet kurze Wege auf einer Ebene und benötigt dafür mehr Gebäudegrundfläche. Ein Haus mit zwei Etagen verteilt die Wohnfläche kompakter und kann gemeinschaftliche und private Bereiche klar voneinander trennen.

Sehr wichtig. Himmelsrichtung, Zufahrt, Nachbarbebauung, Garten, Baugrenzen und mögliche Ausblicke beeinflussen die Lage von Räumen, Fenstern und Außenbereichen. Grundriss und Grundstück sollten deshalb immer gemeinsam betrachtet werden.

Beispiel-Grundrisse dienen als Inspiration und Planungsgrundlage. Welche Änderungen sinnvoll und umsetzbar sind, hängt unter anderem von Grundstück, Konstruktion, Haustechnik, baurechtlichen Vorgaben und dem finanziellen Rahmen ab.

Achten Sie nicht nur auf Quadratmeter und Zimmerzahl. Wichtig sind kurze Wege, Tageslicht, Möblierbarkeit, Stauraum, gute Raumbeziehungen, eine passende Verbindung zum Außenraum und die Frage, ob einzelne Zimmer später eine andere Aufgabe übernehmen können.

Aus Grundrissideen wird Ihr Zuhause

Vielleicht erkennen Sie sich zuerst in einer Lebenssituation wieder. 

Vielleicht wissen Sie bereits, dass Sie einen Bungalow, eine Stadtvilla oder ein Doppelhaus suchen. 

Oder erst ein konkreter Grundriss zeigt Ihnen, welche Raumaufteilung sich richtig anfühlt.

Nutzen Sie die Grundrissideen, um Ihre Wünsche Schritt für Schritt zu konkretisieren.

Wenn aus Inspiration ein eigener Entwurf werden soll, entwickeln wir gemeinsam ein Schwörer-Haus, das zu Ihrem Alltag, Ihrem Grundstück und Ihren Vorstellungen passt.

Schwörer-Häuser im Überblick

Einfamilienhäuser

Individuell geplant für Ihr Leben

Ob kompakt oder großzügig, klassisch oder modern: Ihr Schwörer-Haus wird passend zu Ihrem Grundstück, Ihren Wohnwünschen und Ihrem Alltag geplant.

Bungalows

Komfortables Wohnen auf einer Ebene

Kurze Wege, direkter Gartenbezug und alle wichtigen Räume auf einer Ebene: Entdecken Sie individuell geplante Bungalows für unterschiedliche Wohnwünsche und Lebensphasen.

Tiny House

Flexibler Wohnraum in kompakter Form

FlyingSpaces schaffen hochwertigen Raum zum Wohnen, Arbeiten oder Erweitern. Als Minihaus, Anbau oder Aufstockung lassen sie sich vielseitig einsetzen.

Doppelhäuser

Zwei Häuser mit gemeinsamem Konzept

Doppelhäuser sind eine gute Alternative, wenn es um verdichtetes Bauen geht. Gerade für innerstädtische Grundstücke ist der Bau von Doppelhaushälften interessant.

Haus mit Einliegerwohnung

Zwei Wohnbereiche unter einem Dach

Eine Einliegerwohnung schafft zusätzlichen Raum für Familie, Gäste, Pflege, Arbeiten oder Vermietung. Beide Wohnbereiche werden passend zu Ihren Bedürfnissen geplant.

Mehrfamilienhäuser

Wohnraum für mehrere Parteien schaffen

Individuelle Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise verbinden wirtschaftliche Planung mit nachhaltigem Wohnraum. Für private Investoren, Wohnungsunternehmen und Kommunen.

Bauen im Bestand

Anbauen, aufstocken und neu nutzen

Schaffen Sie zusätzlichen Wohnraum, ohne neu bauen zu müssen. Mit Anbauten und Aufstockungen lassen sich bestehende Gebäude individuell und zukunftsfähig erweitern.

Objektbau

Individuelle Lösungen für größere Bauprojekte

Vom Wohnungsbau bis zu Hotels, Pflegeeinrichtungen und öffentlichen Gebäuden: Die Schwörer-Gruppe realisiert anspruchsvolle Projekte mit umfassender Baukompetenz.

Was unsere Kunden sagen ...
Über 48.000 zufriedene Bauherren
glückliche Familie im Wohnzimmer

Alle Bewertungen stammen von echten SchwörerHaus-Bauherren und wurden vor Veröffentlichung geprüft. Mehr erfahren

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Wir sind ganz in Ihrer Nähe. Mit Ausstattungszentren, Produktionsstätten, vor allem aber mit Musterhäusern und unseren Bauberaterinnen und Bauberatern, die Sie umfassend betreuen.

Unsere Schwörer-Bauberatung steht Ihnen auch für eine persönliche Online-Video-Beratung gerne zur Verfügung.

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