Vorteile unserer Schwörer-Außenwand

Mehrschichtiger Aufbau für Schallschutz, Brandschutz und dauerhafte Stabilität

Modernisiertes-Sonneninselhaus
Redaktion SchwörerHaus

von Redaktion SchwörerHaus

Die Schwörer-Außenwand besteht aus mehreren Funktionsebenen, welche jeweils spezielle Eigenschaften für das Wandsystem zusichern. So steht zum Beispiel die außenseitig angebrachte 16 mm starke zementgebundene Massivbaustoffplatte (oder vergleichbares Material) für einen hohen Schallschutz und gewährleistet die Feuerwiderstandsdauer REI60 von außen.

Hinsichtlich des hohen Brandschutzes von 90 Minuten trägt auch die nicht brennbare Wärmedämmung aus Mineralwolle maßgeblich dazu bei.

Aussenwand-Schwoerer

Rauminnenseitig ist eine 9,5 mm starke Gipskartonbauplatte und 16 mm Holzwerkstoffplatte angeordnet. Durch den Einsatz der Holzwerkstoffplatte lassen sich sehr einfach schwere Lasten an den Außenwänden sowie auch Innenwänden befestigen. So müssen beispielsweise keine Sonderdübel für den Anschluss von Küchenhängeschränke aufwendig in der Wand eingesetzt werden, um den sicheren und dauerhaften Anschluss zu gewährleisten.

Zu den Funktionsebenen zählen natürlich auch die außenseitig angeordnete Luftdichtheitsbahn (Schwörer-Synergietechnik) und innenseitig eingebundene Dampfbremsbahn. SchwörerHaus setzt bewusst eine Dampfbremsbahn ein, um auch in Zukunft die bauphysikalische Funktion des Wandaufbaus gewährleisten zu können.

Auf diese Weise wird unter anderem oft nicht beachtet, dass ein bauseitiger Renovierungsanstrich der Fassade nach zehn Jahren je nach Zusammensetzung der Farbe und bauphysikalischen Eigenschaften die Funktionsfähigkeit des Wandaufbaus negativ beeinflussen kann.

Über den Mythos der atmenden Wände bei diffusionsoffenen Wandaufbauten wurde bereits an anderer Stelle im Schwörer-Blog ausführlich berichtet.

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106 KOMMENTARE
von D. Preis
07. Aug 2019, 15:27
Hallo Schwörer Team

in Ihrem Kundenportal verweisen sie unter Befetigungen / Tipps und Tricks auf Abstandshülsen die für Befestigungen an der Aussenfassade in das Wärmeverbundsystem eingebracht werden sollen.

Können Sie mir ein konkretes Produkt für solche eine "Hülsenbefestigung" nennen?

Vielen Dank im Voraus
von Carolin Baisch
08. Jul 2019, 07:47
Hallo Dennis,

auf unserem Kundenportal unter "Tipps & Tricks - Befestigungen" finden Sie eine Anleitung und Zeichnungen für die Befestigung von leichten und schweren Gegenständen unter anderem auch für einen Briefkasten.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Dennis
05. Jul 2019, 12:44
Hallo,

wir möchten gerne unseren Briefkasten an der Aussenfassade befestigen.
Bei Hausübergabe wurde zum abdichten des Bohrloches Silikon empfohlen. Ist das richtig?
Dübel werden ja nicht benötigt? Reicht es dann einfach die beiligenden Schrauben zu benutzen?
von Manfred Hölz
06. Jun 2019, 16:16
Sehr geehrter Herr Schopf,

vielen Dank für Ihre Frage.

Der Luftschallwert der Wand hat sich tatsächlich aus diversen Gründen geändert. Der Schallschutz ist von vielen Einflüssen betroffen und die Wand ist ein Punkt. Wichtig sind neben den Flanken (Berührungen mit angeschlossenen Wänden und Decken) und Raumgeometrie auch die schalltechnische Qualität der Fenster. Es ist ein bisschen wie bei einer Badewanne – obwohl die Wanne an sich sehr dicht ist, läuft bei einem schlechten Stöpsel trotzdem das Wasser aus. Übertragen bedeutet dies, dass erst wenn die Fenster den Schalldämmwert der Wand erreichen würden, könnte dieser relativ hohe Wert annähernd ausgeschöpft werden. Fenster mit 3-Fachverglasung sind i.d.R. aber mit Schallwerte von 33 – 45 dB erhältlich. Der Wert der Gesamtwand, also inkl. Fenster, nähert sich immer an den Fensterwert an.

Welcher Schallschutz zu beachten ist, muss Ihnen die zuständige Baubehörde mitteilen. Es sind sog. Lärmpegelbereiche anzugeben. U.a. hängt es davon ab, was für Fahrzeuge in welcher Häufigkeit unterwegs sind. In der Schallschutznorm ist angegeben, „wieviel Lärm“ in Räumen unterschiedlicher Nutzung ankommen darf. Denn Schallschutzmaßnahmen dämpfen den Schall - man hört „den Lärm“ leiser oder gedämpfter, aber man hört ihn nach wie vor.

Je nach dem, was und wie Sie bauen wollen, erhalten Sie mit Ihrem individuellen Angebot die zugehörigen Einzelwerte. Es gibt z.B. einen Wert der Wand ohne Öffnung und der Fenster, aber es gibt keinen pauschalen Wert für die Gesamtwand, den man vorab benennen könnte. Den genauen Schalldämmwert der Wand kann man erst berechnen, wenn die Planung steht, da Fenstergröße und –anzahl sowie die Raumgeometrie die Berechnung beeinflussen.

Wir hoffen Ihnen den Sachverhalt verständlich erläutert zu haben und verbleiben für heute
mit freundlichen Grüßen
Manfred Hölz
von Schopf
30. May 2019, 12:58
In Ihren neuen Bauleistungsbeschreibung findet sich kein Schalldämmwert zur normalen Außenwand mehr. Früher war hier ein Wert von 58 dB angegeben. Jetzt steht nur noch, dass die Klinkerfassade eine Wert von 53 (!) dB hat.

Wir wollen an einer Straßen bauen, daher wäre die Information - und vorallem wo sie verbindlich abgedruckt ist - kaufentscheidend.
von Manfred Hölz
23. Oct 2018, 08:12
Hallo Jens,

die Farben sind tatsächlich nur Optik (!!), denn einmal handelt es sich um Unterputzdosen, die nach dem Wenden der Wand von innen an die Beplankung geschraubt werden kann. Wird die zweite Beplankung aufgebracht, ist das natürlich nicht mehr möglich. Somit sind auf dieser 2. Seite sog. Hohlwanddosen einzubauen, welche eine etwas andere Geometrie haben und spezielle „schraubbare“ Haken besitzen, die sich hinter der Beplankung festkrallen. Zwei verschiedene Hersteller und damit von den Herstellern gewählte Farben.
Luftdicht müssen die Dosen bei uns nicht sein, da wir NICHT die Dampfbremse als luftdichte Ebene haben. Genau deshalb nicht (!). Die Funktion der unterbrochenen Dampfbremse ist auf die Fläche gesehen so minimal, dass dort nur eine untergeordnete Diffusion stattfinden könnte (die eingebaute Dose verschließt zusätzlich ja einen Großteil der Fläche). Der schlimmere Effekt an solchen „nicht luftdichten Stellen“ wäre die entstehende Konvektion, welche ein vielfaches an warmer Luft in die Konstruktion führen würde. Diese warme Luft führt mehr Feuchte mit sich, welche bei Abkühlung (im Wandaußenbereich) zu Kondenswasser führen würde. ABER: das ist bei Ihnen nicht der Fall, da wir die Luftdichtheit auf einem anderen Weg gewährleisten und somit keine Konvektion stattfinden kann.

Also unproblematisch – genau deshalb bauen wir so, wie wir bauen, und das seit vielen Jahren – erfolgreich!

Mit besten Grüßen
Manfred Hölz
von Jens
20. Oct 2018, 21:36
Hallo Herr Walcher,

ich hätte eine Frage zu Kabeldurchführungen in Außenwänden: Uns ist während der Bauphase aufgefallen, dass die Steckdoseneinsätze in den Außenwänden unterschiedliche Farben hatten (seltener grau, überwiegend grün). Ich hatte damals den Elektriker des Bautrupps darauf angesprochen. Nach seiner Aussage gibt es außer der Farbe keine Unterschiede. Ich habe einem Bekannten, der selbst Bauingenieur ist, Fotos der Steckdoseneinsätze gezeigt. Er meinte, dass die grünen Steckdoseneinsätze eine zusätzliche Membran haben, die bei Durchstoßen mit einem Kabel das Kabel luftdicht abschließt. Dies sei nötig, um eine durchgehende Dampfbremse zu erhalten und Feuchteeintrag in die Dämmung zu vermeiden, falls die Doseneinsätze die Dampfbremsfolie durchbrechen. Die grauen Steckdoseneinsätze haben diese Membran nicht (sieht man auch auf den Fotos).

Ist das Thema aus Ihrer Sicht unproblematisch?

Vielen Dank im Voraus für die Information.
Mit freundlichen Grüßen
Jens
von Daniel Schäfer
30. Aug 2018, 07:32
Hallo Dietrich S,

generell sollten Schäden im WDVS System zunächst mit Dämmstoff verfüllt werden. Anschließend muss abhängig von der Schadstelle auch die Armierungsschicht instandgesetzt werden und der Putz für den Bereich neu aufgebracht werden.

Bei kleinen Bohrungen mit Durchmessern von ca. 5-6mm reicht ein Verfüllen des Bohrkanals mit einem Fassadendichtstoff. Hier empfiehlt sich der Fassadendichtstoff Sto Prefa Seal.
Bei Bohrungen mit größerem Durchmesser (ca. 8-10mm) sollte zunächst mit einem Fassadendämmschaum das Loch gefüllt werden. Nach dem Aushärten kann der Schaum etwas ausgekratzt werden und die Oberfläche mit dem gleichen Fassadendichtstoff wie oben verschlossen werden. Nach dem Trocknen des Dichtstoffes sollte dieser noch mit der Fassadenfarbe überstrichen werden. Die Punkte können sich von der Struktur etwas abzeichnen, dürften jedoch wohl durch den neuen Briefkasten verdeckt oder zumindest so verdeckt werde, dass dies nicht negativ auffällt. Ein Verschließen mit Putz stellt sich hingegen für ungeübte etwas schwieriger dar, wird jedoch durch unsere Maler und Kundendienstmonteure dann mit Putz und Farbe auch überarbeitet.

Viel Erfolg
Daniel Schäfer
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