
NEWS | SchwörerHaus im WDR: „Ausgerechnet – Fertighaus“ am 9. September 2026
SchwörerHaus im WDR: Die Sendung „Ausgerechnet – Fertighaus“ zeigt am 9. September, wie Fertighäuser entstehen und welche Faktoren den Preis beeinflussen.


Hervorragende Qualität, ein ansprechendes Design, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und ein zuverlässiger Kundenservice sind unser Anspruch – all das natürlich mit Rücksicht auf die Natur und die Gesundheit unserer Kunden.
Krefeld zählt mit rund 228.000 Einwohnern zu den größeren Städten in Nordrhein-Westfalen und gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Die Stadt ist vor allem durch ihre industrielle Geschichte, insbesondere die Seiden- und Textilindustrie, geprägt und bildet heute ein wichtiges Wirtschafts- und Wohnzentrum am Niederrhein.
Nach Angaben der kommunalen Statistik gibt es in Krefeld mehrere zehntausend Wohngebäude im Stadtgebiet. Die Bautätigkeit zeigt, dass regelmäßig neue Wohngebäude genehmigt und fertiggestellt werden, um den Wohnbedarf der wachsenden Stadt zu decken. In vielen Jahren werden mehrere hundert Baugenehmigungen für Wohngebäude erteilt, während ein ähnlicher Umfang an Neubauten fertiggestellt wird. Ein großer Teil dieser Neubauten entfällt dabei auf Gebäude mit nur einer Wohnung, also klassische Einfamilienhäuser.
Geht man von einem Fertighausanteil von rund 15 Prozent aus – ein Wert, der häufig für Nordrhein-Westfalen angenommen wird – ergibt sich daraus auch in Krefeld jedes Jahr eine zweistellige Zahl neu gebauter Fertighäuser.
Der erste Schritt auf dem Weg zum eigenen Haus ist meist die Suche nach einem passenden Baugrundstück. In Krefeld entstehen neue Bauflächen vor allem in Wohngebieten am Stadtrand oder in neu entwickelten Quartieren. Wer bauen möchte, sollte sich deshalb früh über verfügbare Flächen und geplante Baugebiete informieren.
Ein wichtiger Ansprechpartner ist die Stadt Krefeld selbst. Über das Amt für Stadt- und Verkehrsplanung sowie das Liegenschaftsamt werden gelegentlich kommunale Grundstücke vergeben oder Informationen zu neuen Baugebieten veröffentlicht. Dort lassen sich auch Bebauungspläne einsehen, die festlegen, welche Art von Häusern auf einem Grundstück erlaubt ist und welche baulichen Vorgaben gelten.
Bei der Suche lohnt sich ein Blick auf unterschiedliche Stadtteile. Familienfreundliche Wohnlagen mit Einfamilienhäusern finden sich beispielsweise in Fischeln, Traar oder Hüls. Diese Stadtteile verbinden ruhige Wohnstraßen mit guter Infrastruktur, etwa Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Grünflächen. Auch Oppum oder Bockum gelten als gefragte Wohnlagen mit gewachsenen Wohngebieten und guter Anbindung an die Innenstadt.
Vor dem Kauf eines Grundstücks sollte die Infrastruktur im Umfeld genau geprüft werden. Kurze Wege zu Schulen, Kindergärten, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten erhöhen langfristig den Wohnwert. Ebenso wichtig ist eine gute Verkehrsanbindung, etwa durch nahegelegene Hauptstraßen oder öffentliche Verkehrsmittel.
Zusätzlich empfiehlt sich ein genauer Blick in den Bebauungsplan des jeweiligen Gebiets. Dort ist festgelegt, wie groß ein Gebäude sein darf, wie viele Geschosse zulässig sind und welche Abstände zu Nachbargrundstücken eingehalten werden müssen. Wer diese Punkte frühzeitig klärt und sich bei der Stadt Krefeld beraten lässt, kann besser einschätzen, ob ein Grundstück tatsächlich zum geplanten Hausbau passt.
Mehrere Stadtteile in Krefeld gelten als besonders attraktiv für Familien, die ein Haus bauen oder langfristig wohnen möchten. Entscheidend sind meist ruhige Wohnlagen, ausreichend Grünflächen sowie eine gute Versorgung mit Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten.
Sehr gefragt ist der Stadtteil Hüls im Norden von Krefeld. Der Ortsteil besitzt einen fast kleinstädtischen Charakter mit einem historischen Ortskern, vielen Einfamilienhäusern und kurzen Wegen zu Schulen, Kitas und Sportvereinen. Auch Traar gilt als beliebte Wohnlage. Die Umgebung ist eher ruhig und von viel Natur geprägt, gleichzeitig besteht eine gute Verbindung zur Innenstadt und zu umliegenden Arbeitsstandorten.
Bockum gehört ebenfalls zu den gefragten Wohnlagen. Der Stadtteil bietet eine gewachsene Infrastruktur mit Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und mehreren Grünflächen. Auch Fischeln im Süden der Stadt wird häufig von Familien gewählt. Hier finden sich zahlreiche Wohngebiete mit Einfamilienhäusern, dazu ein eigenes Zentrum mit Geschäften, Ärzten und Freizeitangeboten.
Für Bauherren spielt neben der Lage auch das direkte Wohnumfeld eine wichtige Rolle. Wichtig sind sichere Schulwege, erreichbare Kindergärten sowie Freizeitmöglichkeiten wie Spielplätze, Sportanlagen oder Parks. Ebenso sollte die Verkehrsanbindung berücksichtigt werden, etwa durch Busverbindungen oder schnelle Wege zu wichtigen Straßen.
Vor dem Kauf eines Grundstücks lohnt sich außerdem ein Blick in den Bebauungsplan des jeweiligen Viertels. Dieser legt fest, welche Art von Häusern gebaut werden darf und wie dicht ein Gebiet bebaut ist. Wer sich frühzeitig bei der Stadt Krefeld über Bauflächen, Infrastruktur und Planungen informiert, kann besser einschätzen, welcher Stadtteil langfristig gut zum eigenen Familienleben passt.
Die Beschaffenheit des Baugrunds spielt eine wichtige Rolle für jedes Bauprojekt. Für angehende Hausbesitzer in Krefeld ist es daher sinnvoll, sich bereits vor dem Grundstückskauf mit möglichen Eigenschaften des Bodens zu beschäftigen. Der Untergrund beeinflusst unter anderem die Bauweise des Fundaments, die Planung eines Kellers sowie den technischen Aufwand während der Bauphase.
Ein zentraler Faktor kann der Grundwasserstand sein. Befindet sich Grundwasser relativ nah an der Oberfläche, müssen bei der Planung eines Gebäudes besondere Maßnahmen zur Abdichtung oder Entwässerung berücksichtigt werden. Ebenso wichtig ist die Bodenart. Böden können aus Sand, Kies, Lehm oder Ton bestehen und unterscheiden sich stark in ihrer Tragfähigkeit und ihrem Verhalten bei Feuchtigkeit oder Frost.
Ein weiterer Punkt sind mögliche Altlasten. Darunter versteht man Belastungen des Bodens durch frühere Nutzungen eines Grundstücks, etwa durch gewerbliche oder industrielle Aktivitäten. Solche Rückstände können Auswirkungen auf Bauplanung und Nutzung haben. Deshalb empfiehlt sich vor dem Kauf eines Grundstücks ein Blick in das Altlastenkataster der zuständigen Behörden.
Für Bauherren ist außerdem ein Bodengutachten sehr wichtig. Ein geotechnisches Gutachten untersucht die Tragfähigkeit des Bodens, die Wasserverhältnisse und mögliche Risiken. Die Ergebnisse helfen Architekten und Bauingenieuren dabei, das Fundament und andere bauliche Maßnahmen sicher zu planen.
Wer ein Grundstück in Krefeld erwerben möchte, sollte daher frühzeitig Informationen über den Baugrund einholen. Eine sorgfältige Prüfung durch Fachleute kann helfen, unerwartete Kosten zu vermeiden und die Planung des Hauses von Anfang an auf eine verlässliche Grundlage zu stellen.
Viele Bauflächen in Krefeld unterliegen einem Bebauungsplan. Diese Planungsinstrumente werden von der Stadt im Rahmen der Bauleitplanung erstellt und legen verbindlich fest, wie Grundstücke genutzt und bebaut werden dürfen. Ziel ist es, eine geordnete städtebauliche Entwicklung sicherzustellen und Wohngebiete sinnvoll zu gestalten.
Ein Bebauungsplan kann verschiedene Vorgaben enthalten. Häufig wird festgelegt, welche Nutzung auf einem Grundstück erlaubt ist, etwa Wohnen oder eine gemischte Nutzung. Darüber hinaus können Regelungen zur Bauweise, zur maximalen Gebäudehöhe oder zur Anzahl der Geschosse bestehen. Auch Details wie Dachformen, Abstandsflächen, Stellplätze oder Grünflächen können festgesetzt werden. Solche Vorgaben beeinflussen direkt, wie ein Haus geplant und gebaut werden darf.
Für Bauherren bedeutet das: Noch vor dem Kauf eines Grundstücks sollte geprüft werden, ob ein Bebauungsplan existiert und welche Festsetzungen darin enthalten sind. Diese Informationen entscheiden beispielsweise darüber, wie groß ein Gebäude sein darf, an welcher Stelle es auf dem Grundstück stehen muss oder welche Gestaltungsvorgaben gelten.
In Krefeld lassen sich Bebauungspläne relativ einfach einsehen. Die Stadt stellt entsprechende Planinformationen über das Geoportal „Bauen und Planen“ bereit, in dem Karten, Planinhalte und weitere baurelevante Daten abgerufen werden können. Zusätzlich bietet die Stadtverwaltung eine Bebauungsplanauskunft an, bei der Interessierte Unterlagen einsehen oder Informationen zu bestimmten Grundstücken erhalten können. Zuständig ist unter anderem der Fachbereich Vermessung, Kataster und Liegenschaften der Stadt Krefeld.
Eine frühzeitige Prüfung der planungsrechtlichen Vorgaben hilft Bauherren dabei, das geplante Haus realistisch zu planen und spätere Änderungen im Bauprojekt zu vermeiden.
Eine solide Finanzierung gehört zu den wichtigsten Grundlagen für ein Bauprojekt. Für angehende Hausbesitzer in Krefeld stellt sich daher früh die Frage, wie viel Eigenkapital sinnvoll ist, um den Bau eines Einfamilienhauses zu realisieren.
Zum Gesamtbudget eines Hausbaus gehören mehrere Kostenbereiche. Neben dem Grundstück fallen die eigentlichen Baukosten für das Gebäude an. Zusätzlich entstehen Baunebenkosten, etwa für Planung, Genehmigungen, Vermessung, Gutachten oder Versicherungen während der Bauphase. Nach der Fertigstellung können weitere Ausgaben hinzukommen, zum Beispiel für Außenanlagen, Zufahrten, Gartenanlagen oder Teile der Innenausstattung.
Finanzierungen orientieren sich häufig an einem bestimmten Anteil an Eigenkapital. Viele Banken empfehlen, einen Teil der gesamten Projektkosten aus eigenen Mitteln zu decken. Häufig wird ein Anteil im Bereich von etwa einem Fünftel bis rund einem Drittel des Gesamtbudgets als solide Grundlage betrachtet. Ein höherer Eigenkapitalanteil kann die Finanzierung stabiler machen und die langfristige Belastung reduzieren.
Zum Eigenkapital zählen nicht nur klassische Ersparnisse. Auch vorhandenes Vermögen oder ein bereits bezahltes Grundstück können unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt werden. Teilweise können auch Eigenleistungen beim Bau einen Beitrag zur Finanzierung leisten, wenn sie realistisch kalkuliert werden.
Eine sorgfältige Planung hilft dabei, den finanziellen Rahmen realistisch einzuschätzen. Wer frühzeitig alle Kostenbereiche berücksichtigt und ausreichend Eigenkapital einplant, schafft eine stabile Grundlage für den Hausbau und kann unerwartete finanzielle Belastungen während der Bauphase besser abfangen.
Staatliche Förderprogramme können eine wichtige Unterstützung bei der Finanzierung eines Neubaus sein. Auch Bauherren in Krefeld können verschiedene Fördermöglichkeiten nutzen, die den Bau eines energieeffizienten Hauses erleichtern sollen. Diese Förderangebote werden in Deutschland vor allem über bundesweite Förderbanken sowie über Förderinstitute der Bundesländer organisiert.
Zu den typischen Förderarten gehören zinsgünstige Darlehen, bei denen Bauherren langfristige Kredite zu vergünstigten Konditionen erhalten können. Daneben existieren Zuschüsse, die einen Teil bestimmter Bau- oder Energiemaßnahmen finanziell unterstützen. Solche Förderungen zielen häufig darauf ab, energieeffiziente Gebäude zu fördern oder nachhaltige Technik im Hausbau einzusetzen.
In vielen Fällen sind Fördermittel an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Dazu gehört zum Beispiel, dass ein Neubau definierte Effizienzstandards erfüllt oder moderne Energietechnik eingesetzt wird. Häufig ist außerdem vorgeschrieben, dass ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte in die Planung und Umsetzung eingebunden wird. Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft den Zeitpunkt der Antragstellung: Förderanträge müssen meist gestellt und genehmigt werden, bevor Bauverträge unterschrieben oder Bauarbeiten begonnen werden.
Bauherren sollten sich daher frühzeitig über mögliche Förderwege informieren und prüfen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Informationen bieten unter anderem Förderbanken, Energieberater sowie die zuständigen Landesförderinstitute.
Da sich Förderprogramme regelmäßig ändern, sollten Bauinteressierte unbedingt den aktuellen Stand der Fördermöglichkeiten prüfen. Eine Übersicht zu möglichen Eine hilfreiche Übersicht bietet die Seite „Neubau-Förderung für ein Effizienzhaus“.
Eine frühzeitige Beratung durch Bank oder Energieberater schafft Klarheit und erhöht die Chancen auf eine passende Förderung.
Hausanschlüsse für Strom, Trinkwasser und Abwasser gehören zu den grundlegenden Voraussetzungen für ein bewohnbares Gebäude in Krefeld. Wer ein Grundstück für den Hausbau auswählt, sollte deshalb auch die möglichen Kosten für diese Anschlüsse berücksichtigen. Für Bauinteressierte in Krefeld sind diese Erschließungsmaßnahmen ein wichtiger Teil der Gesamtplanung.
Mehrere Faktoren beeinflussen den Aufwand für solche Anschlüsse. Eine wichtige Rolle spielt die Entfernung des Grundstücks zu bestehenden Leitungen. Befinden sich Strom-, Wasser- oder Abwasserleitungen bereits in der angrenzenden Straße, ist der Anschluss meist einfacher umzusetzen als bei größeren Distanzen zum nächsten Netzpunkt.
Auch die Lage des Grundstücks kann Einfluss haben. Befindet sich ein Baugrundstück beispielsweise in einer Hanglage oder in einem schwer zugänglichen Bereich, können zusätzliche technische Maßnahmen notwendig sein. In solchen Fällen sind häufig umfangreichere Tiefbauarbeiten erforderlich, etwa zum Verlegen von Leitungen oder zum Öffnen von Straßenflächen.
Ein weiterer Aspekt betrifft die technischen Anforderungen der jeweiligen Versorgungsnetze. Netzbetreiber legen fest, wie Hausanschlüsse hergestellt werden müssen und welche baulichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Dazu zählen beispielsweise Übergabepunkte für Strom oder bestimmte Leitungsführungen für Wasser und Abwasser.
Darüber hinaus kann der Erschließungsstand eines Grundstücks entscheidend sein. In neu geplanten Wohngebieten werden Leitungen oft im Zuge der Erschließung verlegt. Bei einzelnen Grundstücken außerhalb solcher Baugebiete können zusätzliche Arbeiten notwendig sein.
Vor dem Kauf eines Baugrundstücks empfiehlt sich daher eine frühzeitige Abstimmung mit den zuständigen Versorgungsunternehmen und der Stadtverwaltung. Diese Stellen können Auskunft über vorhandene Leitungen, technische Anforderungen und organisatorische Abläufe geben.
Nach dem Einzug in ein eigenes Haus in Krefeld entstehen regelmäßig laufende Kosten, die bei der Finanzplanung berücksichtigt werden sollten. Auch Hausbesitzer in Krefeld müssen verschiedene Nebenkosten einplanen, die unabhängig vom ursprünglichen Bauprojekt dauerhaft anfallen können.
Zu den wichtigsten Posten gehört die Grundsteuer, die von Grundstückseigentümern an die Kommune gezahlt wird. Hinzu kommen Gebühren für kommunale Dienstleistungen, etwa für Müllabfuhr oder Abwasserentsorgung. Auch der Verbrauch von Trinkwasser verursacht laufende Kosten, ebenso die Nutzung des öffentlichen Kanalnetzes für die Abwasserentsorgung.
Energie stellt einen weiteren großen Kostenbereich dar. Strom wird für Haushaltsgeräte, Beleuchtung und technische Anlagen benötigt. Zusätzlich entstehen Ausgaben für die Beheizung des Hauses. Die Höhe dieser Kosten hängt stark vom gewählten Energieträger, der Effizienz der Heiztechnik und dem energetischen Standard des Gebäudes ab.
Weitere mögliche Nebenkosten können beispielsweise für Straßenreinigung, Niederschlagswasser oder den Schornsteinfeger anfallen. Auch regelmäßige Wartungen an technischen Anlagen wie Heizungen oder Lüftungssystemen gehören zu den laufenden Verpflichtungen eines Hausbesitzers.
Wie hoch die Gesamtkosten ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem die Größe des Grundstücks, die Wohnfläche des Hauses, das individuelle Verbrauchsverhalten sowie gewählte Tarife bei Energie- und Versorgungsunternehmen.
Wer sich genauer informieren möchte, kann sich an die Stadtverwaltung, an lokale Versorgungsunternehmen oder an unabhängige Beratungsstellen wenden. Zusätzlich können Online-Kostenrechner eine erste Orientierung bieten, um typische Nebenkosten eines Hauses besser einschätzen zu können.
Vor dem Start eines Bauprojekts müssen verschiedene behördliche Genehmigungen eingeholt werden. Für Bauherren in Krefeld ist die wichtigste Grundlage die Baugenehmigung. Sie bestätigt offiziell, dass ein geplantes Gebäude mit den geltenden Vorschriften des öffentlichen Baurechts übereinstimmt und auf dem Grundstück errichtet werden darf.
Zuständig für Bauanträge ist die Bauaufsicht der Stadt Krefeld. Der Bauantrag wird dort eingereicht, meist über einen Architekten oder einen bauvorlageberechtigten Planer. Zu den typischen Unterlagen gehören ein ausgefülltes Bauantragsformular, Bauzeichnungen, eine Baubeschreibung sowie ein aktueller Auszug aus dem Liegenschaftskataster oder ein Lageplan des Grundstücks.
Je nach Bauvorhaben können weitere Verfahren relevant sein. In manchen Fällen wird zunächst eine Bauvoranfrage gestellt. Damit lässt sich vor der eigentlichen Planung klären, ob ein Projekt grundsätzlich genehmigungsfähig ist. Dieses Verfahren kann Planungssicherheit schaffen, bevor größere Investitionen erfolgen.
Neben der klassischen Baugenehmigung können zusätzliche Vorgaben gelten. Dazu gehören beispielsweise Denkmalschutzauflagen bei historischen Gebäuden oder naturschutzrechtliche Regelungen bei bestimmten Grundstücken. Auch örtliche Satzungen – etwa zum Baumschutz – können Einfluss auf die Planung eines Bauprojekts haben.
Die Bearbeitungsdauer hängt vom Umfang des Bauvorhabens und von der Vollständigkeit der Unterlagen ab. In Nordrhein-Westfalen sieht das vereinfachte Genehmigungsverfahren grundsätzlich relativ kurze Prüfzeiten vor, während komplexere Bauvorhaben deutlich länger geprüft werden können.
Eine frühzeitige Beratung bei der Bauaufsicht der Stadt Krefeld oder durch einen Architekten kann helfen, das passende Verfahren zu wählen und alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorzubereiten. Dadurch lassen sich Verzögerungen im Genehmigungsprozess oft vermeiden.
Ein Bauprojekt darf erst beginnen, wenn die zuständige Bauaufsichtsbehörde die Planung geprüft und genehmigt hat. In Krefeld ist dafür das Bauordnungsamt der Stadt zuständig. Grundlage des Verfahrens bildet die Bauordnung für Nordrhein-Westfalen, die festlegt, wie Bauanträge eingereicht und geprüft werden.
Am Anfang steht die Einreichung des Bauantrags. Meist übernimmt ein Architekt oder ein bauvorlageberechtigter Planer diese Aufgabe. Zum Antrag gehören verschiedene Unterlagen, zum Beispiel Bauzeichnungen, Lagepläne, statische Nachweise, Angaben zum Brandschutz sowie eine Baubeschreibung des geplanten Gebäudes. Diese Dokumente werden bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde eingereicht.
Nach Eingang des Antrags prüft die Behörde zunächst, ob alle Unterlagen vollständig sind. Für diese formale Prüfung sieht das Verfahren eine kurze Frist vor. Fehlen Dokumente, fordert das Bauamt Ergänzungen an, bevor die eigentliche Bearbeitung beginnt.
Anschließend folgt die inhaltliche Prüfung. Dabei kontrolliert die Bauaufsicht, ob das Vorhaben den geltenden Vorschriften entspricht. Geprüft werden unter anderem der Bebauungsplan, Abstandsflächen, Brandschutz, Stellplätze oder Umweltaspekte. Je nach Projekt können zusätzlich andere Behörden beteiligt werden, etwa Denkmalschutz- oder Umweltstellen.
Die Dauer des Genehmigungsverfahrens hängt von mehreren Faktoren ab, etwa von der Komplexität des Projekts und der Vollständigkeit der Unterlagen. In vielen Fällen dauert die Bearbeitung nach Einreichung vollständiger Unterlagen mehrere Wochen bis einige Monate.
Bauherren können das Verfahren beschleunigen, indem sie frühzeitig mit einem Architekten zusammenarbeiten und alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorbereiten. Auch eine Beratung bei der Stadtverwaltung von Krefeld vor der Antragstellung kann helfen, mögliche Fragen früh zu klären und Verzögerungen im Genehmigungsprozess zu vermeiden.
Viele Grundstücke in Krefeld liegen innerhalb eines Bebauungsplans. Diese Planungsinstrumente werden von der Stadt im Rahmen der Bauleitplanung erstellt und legen verbindlich fest, wie Grundstücke genutzt und bebaut werden dürfen. Ziel ist es, eine geordnete städtebauliche Entwicklung sicherzustellen und das Erscheinungsbild von Wohngebieten zu steuern.
Typische Festsetzungen betreffen zunächst die Art der Nutzung eines Grundstücks. Ein Bebauungsplan kann beispielsweise bestimmen, ob ein Gebiet als Wohngebiet, Mischgebiet oder Gewerbefläche vorgesehen ist. Darüber hinaus regeln viele Pläne das Maß der Bebauung, etwa durch Vorgaben zur Gebäudehöhe, zur Zahl der Vollgeschosse oder zur maximalen Größe der bebauten Fläche.
Auch gestalterische Vorgaben sind möglich. In einigen Bereichen können Dachformen, Dachneigungen oder bestimmte Materialien festgelegt sein. In einzelnen Planungen wird beispielsweise geregelt, ob Sattel- oder Mansarddächer zulässig sind oder ob bestimmte Dachformen ausgeschlossen werden. Solche Festsetzungen sollen häufig ein einheitliches Ortsbild sichern oder historische Strukturen erhalten.
Weitere Einschränkungen betreffen die Bauweise. Ein Bebauungsplan kann festlegen, ob Gebäude freistehend errichtet werden müssen oder ob Reihen- oder geschlossene Bauweise erlaubt ist. Zusätzlich definieren Baugrenzen oder Baulinien, an welcher Stelle ein Gebäude auf dem Grundstück stehen darf.
Für Bauherren hat das direkte Auswirkungen auf die Planung eines Hauses. Höhe, Größe, Position auf dem Grundstück oder auch die Dachgestaltung können bereits durch den Bebauungsplan vorgegeben sein.
Informationen zu den geltenden Regelungen lassen sich in Krefeld über das städtische Geoportal sowie über die Bebauungsplanauskunft der Stadt einsehen. Dort können Bauinteressierte prüfen, welcher Bebauungsplan für ein Grundstück gilt und welche Vorgaben für ein Bauvorhaben zu beachten sind.
Eine frühzeitige Einsicht in diese Unterlagen hilft dabei, das geplante Haus realistisch zu planen und spätere Änderungen im Bauprojekt zu vermeiden.
Die Planung eines Hauses umfasst heute nicht nur Architektur und Bauausführung, sondern auch energetische Anforderungen. Für Bauherren in Krefeld stellt sich deshalb häufig die Frage, ob ein Energieberater oder eine unabhängige Baubegleitung verpflichtend ist oder nur als zusätzliche Unterstützung dient.
Rechtlich entscheidend ist vor allem das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Dieses Bundesgesetz legt fest, welche energetischen Mindestanforderungen Neubauten erfüllen müssen, etwa bei Dämmung, Energiebedarf oder Heiztechnik. So müssen neue Heizungen in vielen Fällen einen hohen Anteil erneuerbarer Energien nutzen, und der energetische Standard des Gebäudes muss rechnerisch nachgewiesen werden.
Ein Energieberater ist nicht in jedem Bauprojekt automatisch vorgeschrieben. Pflicht wird er jedoch häufig, wenn staatliche Förderprogramme genutzt werden. Bei vielen Förderungen des Bundes – etwa über Programme der KfW oder der Bundesförderung für effiziente Gebäude – muss ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte eingebunden werden. Dieser erstellt energetische Berechnungen, bestätigt die Einhaltung der Effizienzstandards und begleitet das Projekt teilweise auch während der Bauphase.
Unabhängig von Förderprogrammen kann eine fachliche Baubegleitung sinnvoll sein. Dabei überprüft ein unabhängiger Sachverständiger wichtige Bauabschnitte und achtet darauf, dass Planung, Bauausführung und energetische Maßnahmen korrekt umgesetzt werden. Solche Kontrollen können helfen, Baumängel früh zu erkennen und die Qualität des Gebäudes langfristig zu sichern.
Praktisch empfiehlt es sich, einen Energieberater bereits in der Planungsphase einzubeziehen. Fachleute können früh prüfen, ob energetische Anforderungen erfüllt werden und welche Fördermöglichkeiten infrage kommen. Geeignete Ansprechpartner sind Energieeffizienz-Experten aus offiziellen Fachlisten, Architekten oder spezialisierte Energieberater.
Für Bauherren in Krefeld bedeutet das: Eine Baubegleitung oder Energieberatung ist nicht immer gesetzlich vorgeschrieben, wird jedoch bei Förderprogrammen oft verpflichtend und kann auch ohne Förderung zur Qualitätssicherung und zur Optimierung der Energieeffizienz beitragen.
Familien achten bei der Wahl eines Baugrundstücks besonders auf kurze Wege zu Betreuung, Bildung und öffentlichem Verkehr. Krefeld verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Kindertagesstätten, Schulen und einem gut ausgebauten Nahverkehrssystem, das viele Wohngebiete miteinander verbindet.
Im Bereich der Kinderbetreuung stehen zahlreiche Einrichtungen zur Verfügung. In Krefeld gibt es mehrere tausend Betreuungsplätze in Kindertagesstätten, darunter Angebote für Kinder unter drei Jahren sowie für ältere Kinder im Vorschulalter. Die Stadt baut das Angebot regelmäßig aus und schafft zusätzliche Gruppen und Plätze, um den Bedarf zu decken.
Auch das Schulnetz ist über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Neben vielen Grundschulen existieren verschiedene weiterführende Schulen wie Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs. Informationen zu Standorten, Schulbezirken und Aufnahmeverfahren stellt die Stadtverwaltung von Krefeld bereit.
Der öffentliche Nahverkehr wird hauptsächlich von SWK Mobil betrieben. Das Netz umfasst mehrere Straßenbahnlinien sowie zahlreiche Buslinien, die sowohl das Stadtgebiet als auch umliegende Orte verbinden. Insgesamt sorgen vier Straßenbahnlinien und mehr als zwanzig Buslinien für regelmäßige Verbindungen innerhalb der Stadt. Zusätzlich verkehren Stadtbahnlinien in Richtung Düsseldorf, wodurch auch Pendelstrecken in die Region gut erreichbar sind.
Stadtteile mit guter Infrastruktur für Familien sind unter anderem Bockum, Hüls, Fischeln oder Uerdingen. Dort finden sich häufig Schulen, Kindergärten und Haltestellen des Nahverkehrs in relativ kurzer Entfernung. Gleichzeitig bieten diese Wohnlagen eine Mischung aus ruhigen Wohnstraßen und guter Anbindung an das Zentrum.
Wer sich genauer informieren möchte, kann bei der Stadtverwaltung von Krefeld Auskünfte zu Kitaplätzen, Schulstandorten und Einzugsbereichen erhalten. Für Fahrpläne, Liniennetze und Ticketangebote bietet der örtliche Verkehrsverbund sowie das Nahverkehrsunternehmen entsprechende Informationsstellen und Fahrplanauskünfte an.
Die Wahl des richtigen Wohnumfelds spielt für Familien eine wichtige Rolle beim Hausbau. In Krefeld wird die Sicherheitslage regelmäßig durch die Polizeiliche Kriminalstatistik bewertet. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Gesamtkriminalität zuletzt deutlich zurückgegangen ist und die Zahl der erfassten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr spürbar gesunken ist.
Für Familien sind neben der Sicherheitslage vor allem Infrastruktur und Freizeitangebote entscheidend. Mehrere Stadtteile gelten als besonders familienfreundlich. Bockum gehört zu den gefragten Wohnlagen der Stadt. Der Stadtteil bietet viele Einfamilienhäuser, eine ruhige Umgebung sowie zahlreiche Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten, darunter den Krefelder Stadtwald und den Zoo.
Auch Hüls wird häufig als familienfreundlicher Stadtteil genannt. Der Ortsteil besitzt einen kleinstädtischen Charakter mit eigenem Ortskern, Schulen, Sportvereinen und kurzen Wegen zu Einkaufsmöglichkeiten. Fischeln im Süden der Stadt bietet ebenfalls eine gewachsene Infrastruktur mit Schulen, Kindergärten und Wohngebieten, die sich gut für Familien eignen.
Neben einzelnen Stadtteilen spielt auch das Angebot an Grünflächen, Spielplätzen und Freizeitmöglichkeiten eine wichtige Rolle für die Lebensqualität. Parks, Sportanlagen und Vereinsangebote tragen dazu bei, dass Familien wohnortnahe Freizeitmöglichkeiten nutzen können.
Wer sich genauer über Sicherheit und Lebensqualität informieren möchte, kann auf mehrere öffentliche Informationsquellen zurückgreifen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik der Polizei Krefeld liefert regelmäßig aktualisierte Daten zur Sicherheitslage. Ergänzend veröffentlicht die Stadtverwaltung statistische Berichte und Informationen zu Infrastruktur, Schulen, Kindergärten und Freizeitangeboten.
Eine Kombination aus ruhiger Wohnlage, guter Infrastruktur und ausreichend Grünflächen gilt für viele Familien als entscheidender Faktor bei der Wahl eines Baugrundstücks. Deshalb lohnt sich vor dem Grundstückskauf ein genauer Blick auf das Umfeld und die vorhandenen Angebote im jeweiligen Stadtteil.
Grünflächen und Freizeitangebote spielen für Familien eine wichtige Rolle bei der Wahl eines Wohnstandorts. Krefeld bietet eine Vielzahl an Parks, Spielplätzen und Freizeitmöglichkeiten, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind und für Kinder sowie Erwachsene attraktive Aufenthaltsorte darstellen.
Ein zentrales Naherholungsgebiet ist der Krefelder Stadtwald. Die historische Parkanlage verfügt über große Wiesenflächen, Spazierwege, einen See mit Bootsverleih sowie moderne Spielplätze für verschiedene Altersgruppen. Dadurch eignet sich der Stadtwald besonders für Familienausflüge und Freizeitaktivitäten im Freien.
Auch der Schönwasserpark im Norden der Stadt sowie der Kaiserpark in Bockum zählen zu bekannten Grünanlagen. Viele dieser Parks gehen auf ehemalige Privatgärten wohlhabender Krefelder Familien zurück und dienen heute als öffentliche Erholungsflächen.
Für Familien mit Kindern stehen in Krefeld zahlreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Auf das gesamte Stadtgebiet verteilt gibt es rund 165 bis 170 öffentliche Spielplätze und Bewegungsflächen, die regelmäßig gepflegt und weiterentwickelt werden.
Zu den beliebten Freizeitangeboten gehört außerdem der Krefelder Zoo, der in einer parkartigen Anlage rund 140 Tierarten zeigt und als familienfreundliches Ausflugsziel gilt. Ein weiteres bekanntes Ziel ist der Erholungspark Elfrather See, der mit Rundwegen, Badebereich und Freizeitmöglichkeiten besonders in den warmen Monaten stark genutzt wird.
Stadtteile wie Bockum, Hüls oder Traar profitieren von der Nähe zu größeren Grünflächen, Parks oder Naherholungsgebieten und gelten deshalb als besonders attraktiv für Familien.
Wer sich genauer informieren möchte, kann bei der Stadtverwaltung von Krefeld Karten zu Spielplätzen, Parks und Grünanlagen einsehen. Auch touristische Informationsstellen und offizielle Stadtportale bieten einen guten Überblick über Freizeitangebote, Veranstaltungen und Erholungsflächen im Stadtgebiet.
Europaallee 45, 50226 Köln-Frechen
Tel.: +49 2234 99065-41 | Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr oder nach Vereinbarung.
Schwörer-Musterhaus in Wuppertal, Schmiedestr. 59, 42279 Wuppertal | Tel.: +49 202 641091
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