Schwörer Healthy Home

Kundengeschichte Weimper

„Licht. Luft. Leben.“ ist das Motto des ersten Schwörer Healthy Homes. Über 40 Markenhersteller aus der Bauindustrie präsentieren als Projektpartner, wie ein ökologisches und wohngesundes Haus heute gebaut werden kann. Unter der Regie von SchwörerHaus wurde in Mühlacker, auf dem Grundstück der Bauherrschaft Christine und Norbert Weimper, das erste „Schwörer Healthy Home“ realisiert. Der Baufachjournalist und Bau-Blogger wollte am Beispiel seines eigenen Hausprojektes zeigen, was der moderne Hausbau heute alles zu bieten hat. Dabei war im wichtig energieeffizient, wohngesund und dennoch bezahlbar zu bauen.

Das Holzfertighaus steht in leichter Hanglage auf einem ebenerdig erschlossenen Betonfertigkeller als Gartengeschoss mit Wohnraumnutzung. Als erstes fällt die reduzierte, moderne Formensprache ohne Dachüberstände, Erker oder Gauben ins Auge. Ein kompakter Baukörper kommt der Energieeffizienz zugute - KFW Effizienzhaus 55 im Standard - bei der das Verhältnis von wärmeabgebender Hüllfläche zum beheizten Volumen eine Rolle spielt. Die klare Gebäudekubatur verweist auf die „Urform des Hauses“.

Multifunktionsdach und aktives Energiemanagement

Ein architektonisches Highlight am „Schwörer Healthy Home“, ist das neuartige Multifunktionsdach mit integrierten Dachflächenfenstern und planeben eingebauter Photovoltaikanlage. Die Komponenten wurden in den Abmessungen so aufeinander abgestimmt, dass sie kombinierbar sind.

Die Photovoltaik-Module liefern ökologisch sauberen Solarstrom für Haushaltsgeräte, Beleuchtung und die hocheffiziente, solegeführte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Überschüssiger Strom wird in den Batteriespeicher eingespeist, der die Energieströme und den Verbrauch durch ein aktives Energiemanagement optimiert. Dabei berücksichtigt er das Nutzerverhalten und die aktuellen Wetterdaten. Erst wenn alle Stromverbraucher im Haus mit Eigenstrom versorgt sind, die Waschmaschine im geeigneten Augenblick per Funksteckdose zugeschaltet, sowie das E-Mobil in der Garage geladen und der Solarstromspeicher voll ist, wird überschüssiger Strom gegen Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist. Ziel ist es, den Eigenstromverbrauch im Gebäude auf bis zu 85 Prozent zu erhöhen. Wärmerecycling bietet die Schwörer-Frischluftanlage mit Hilfe eines effektiven Wärmetauschers, der aus der verbrauchten Raumluft über 80 Prozent der Heizwärme zurückgewinnt und im Sommer mit Ankühleffekt arbeitet. Zusammen mit der gut wärmegedämmten, dichten Gebäudehülle ergibt sich so ein zukunftsweisendes Effizienzhaus.

Neues Wohnen mit Aufwertung des Dachgeschosses

In modernen Baugebieten, die künftig aufgrund von knappem Baugrund enger bebaut werden, gewinnt das Dachgeschoss als Aufenthaltsbereich an Bedeutung. Die Anforderungen an das Dachgeschoss steigen: guter Schallschutz, keine Überhitzung, viel Licht, schöne Ausblicke aber keine unseriösen Einblicke – offen wo möglich, Schutz wo nötig. Beim „Schwörer Healthy Home“ bringen 21 energieautark betriebene Solardachfenster viel Tageslicht in alle Zimmer und insbesondere auch auf die große, multifunktional nutz-bare Galerie. Für die Verschattung auf der Südseite sorgt eine elektro-chrome Verglasung, die auf Knopfdruck abdunkelt, damit das Raumklima auch bei starker Sonneneinstrahlung angenehm bleibt. Der Vorteil: man kann dennoch rausschauen. Die Dachfenster der Schlafräume sind zusätzlich mit motorisierten Rollladen versehen, damit man sie für einen gesunden Schlaf komplett verdunkeln kann. Zusätzlichen Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit bietet die Einbindung in das Smart Home-System TaHoma. Dieses steuert neben den Dachfenstern auch sämtliche Behänge im Erdgeschoss zeit- und sensorbasiert und ermöglicht individuelle Wohlfühlszenarien. Außenbewegungsmelder, Öffnungsmelder an den Fenstern und die Video-Türsprechanlage komplettieren die Smart Home Lösung.

ERSTES SCHWÖRER HEALTHY HOME.

ENERGIEEFFIZENT UND WOHNGESUND.

Fassade als Lichtfänger und wohngesunde Materialien

Offene Architektur, ein großzügiger Empfang und helle Farben unterstützen die Wohlfühlatmosphäre im „Schwörer Healthy Home“, die sich vor allem aus dem innovativen Tageslichtkonzept speist: Die Planung der Fenster folgt dem Motto „Innen formt Außen“, wobei nicht die Anzahl der Fenster entscheidend ist, sondern deren intelligente Positionierung für eine optimale Belichtung der Räume und für attraktive Sichtachsen auch nach draußen.

Viel Licht, guter Schallschutz und frische Luft, das sind die zentralen Grundlagen für ein wohngesundes Eigenheim. Für einen geregelten Luftaustausch auch ohne Fensterlüften von Hand sorgt im „Schwörer Healthy Home“ eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Pollenfilter, damit auch Allergiker jederzeit tief durchatmen können. Ein wichtiger Bestandteil für gesunde Raumluft ist die Vermeidung von Schadstoffen beim Haus- und Innenausbau. Das bei SchwörerHaus verwendete Bauholz wird im firmeneigenen Sägewerk hergestellt und ohne chemischen Holzschutz eingesetzt; Beispiele für wohngesunde Bau- und Ausbaumaterialien sind die Holzwerkstoffplatten „Living Board“ und der Parkettboden. Darüber hinaus sind alle für die Innenraumluft relevanten Materialien schadstoffgeprüft. Die gesunde Raumluftqualität bestätigten mehrere Raumluftmessungen nach wissenschaftlichen Kriterien des Freiburger Sentinel Haus Instituts in Kooperation mit dem TÜV Rheinland. Dabei wurden über mehrere Wochen sogenannte Abklingkurven für bestimmte Stoffe ermittelt.

Weitere Impressionen vom Haus

Innovative Produkte im Schwörer Healthy Home

SchwörerHaus: Gebäudehülle in Holztafelbauweise KFW-Effizienzhaus 55 mit mehrschichtigem Wandaufbau bei möglichst geringer Wandstärke, U-Wert 0,151 W/(m²K), U-Wert Dach 0,146 W/(m²K), Schalldämmwert Außenwand 58 dB. Außerdem kommt eine Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung (mind. 80%) zum Einsatz, die bei Schwörer unter dem Namen WärmeGewinnTechnik (WGT) seit Jahrzehnten im eigenen Werk gefertigt wird.

Sto: Die Fassadenfarbe StoColor Dryonic kam als Deckschicht des verputzten Fassadendämmsystems StoTherm Classic zum Einsatz. Die bionische Fassadenfarbe führt Niederschläge wie Regen oder Nebel und Tauwasser gezielt ab und sorgt für schnell rücktrocknende und daher saubere Fassaden – auch ohne algen- und pilzfeindliche Filmschutzmittel.

Braas: Tegalit Dachsteine in Kombination mit dem Photovoltaik Indach-System Braas PV Indax. Die Integration der Module anstelle der Dacheindeckung schafft ein geradliniges, harmonisches Deckbild, eine spezielle Hinterlüftung der Module sorgt für hohe Leistungserträge der PV-Anlage.

Velux: Dachfenster VELUX INTEGRA, funkgesteuert und solarbetrieben samt integrierter Markisen als Hitzeschutz und außen liegender Rollläden zur Verdunkelung – das Besondere die Ausstattung mit elektrochromer Verglasung. Dieses Velux-Gesamtsystem ist quasi energieautark: alle Dachflächenfenster haben eigene kleine Solarzellen und -motoren, die unabhängig voneinander und vom Hausstromnetz arbeiten - sogenannte Gruppenschaltungen sind jederzeit über das VELUX INTEGRA® Control Pad programmierbar. Im Bereich des Carports kamen Flachdachfenster KONVEX-Glas zum Einsatz – wie der Name schon sagt ist die Oberfläche konvex gewölbt - weshalb das Regenwasser problemlos ablaufen kann, zudem überzeugen sie durch ihr formschönes Design.

Vaillant: Solegeführte Luft-Wasser Wärmepumpe flexoTHERM in Kombination mit einer Fußbodenheizung von Schwörer, die bereits im Werk installiert wurde. Das Highlight, ein der Batteriespeicher eloPACK, dieser dient als Energiemanager des erzeugtem PV Stroms um den Eigenverbrauch im Gebäude auf bis zu 85 % zu erhöhen. In Abhängigkeit des Strom- und Wärmebedarfs im Gebäude regelt der Batteriespeicher den Stromfluss, hierbei werden die aktuellen Wetterdaten sowie ein 3 Tages Wetterforecast und das Nutzerverhalten berücksichtigt.

Somfy: Smart Home System Tahoma Premium io mit Bedienung über iPad für Rollläden, Raffstores und Dachflächenfenster. Eingesetzt wird modernste Sensortechnik wie Sonnensensor, Windsensor, Temperatursensor, dazu kommen Sicherheitssensoren wie Rauchmelder, Öffnungsmelder, (Tür- und Fensterüberwachung) und Außenbewegungsmelder. Eine Integration der elektrochromen Verglasung ist in Planung.