Passivhaus

Der Begriff drückt bereits die Grundidee aus: Bei einem Passivhaus handelt es sich um ein Gebäude, das mit einem minimalen Heizwärmebedarf (laut Definition des Passivhausinstituts Darmstadt max. 15 kWh/m²a) auskommt. Im Prinzip soll die Sonneneinstrahlung durch die Fenster sowie die Abwärme von Bewohnern und technischen Geräten ausreichen, um eine behagliche Raumtemperatur aufrecht zuerhalten. Zu den zentralen Elementen des Passivhauskonzeptes zählen eine einfache, kompakte Gebäudegeometrie mit einem günstigen Oberflächen/Volumen-Verhältnis (A/V-Verhältnis), die Südausrichtung für eine optimale passive Solarwärmenutzung, eine hohe Wärmedämmung und Luftdichtheit der Gebäudehülle inklusive Fenster sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Bauteile Passivhaus

39 cm starke Außenwände mit thermisch getrennten Holzständer,
U-Wert 0,11 W/m²K

Dach mit 24 cm starken Sparren und 24 cm Schwörer Passivdämmhülle,
U-Wert 0,09 W/m²K

Passiv-Solution-Fenster mit überdurchschnittlich gutem Wärme- und Schalldämmwert (> 50dB). Uw-Wert 0,66 W/m²K – Wärmeverluste über Fensterrahmen und Glasrand sind hierbei schon berücksichtigt

59 cm Passivhaus-Kellerdeckensystem, Betondecke plus Holzkonstruktion, 290 mm Dämmung U-Wert 0,12 W/m²K

Wind- und Luftdichtheit durch Synergietechnik, die anhand eines Blower-Door-Testes geprüft wird.

Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung in Kombination mit einer Luft/Luft/Wasser-Wärmepumpe (umschaltbar von Luft- auf Wassererwärmung).

Raumgesteuertes Nachheizen mit dem Frischluftheizsystem

Passiv-Solution-Fenster

Um eine optimale Abstimmung von Ug- und g-Werten zu ermöglichen, wurde eine spezielle konstruktive Variante für Fenster mit erhöhter Sonneneinstrahlung entwickelt. Das Passiv-Solution-Fenster besteht aus zwei jeweils doppelt verglasten Fensterflügeln, wobei der innere je nach Sonneneinfall geöffnet oder geschlossen wird und so die passive Solargewinne beeinflusst werden können. An einem sonnenarmen Wintertag bleiben beide Flügel geschlossen, an einem sonnenreichen Wintertag wird der innere Flügel geöffnet oder gekippt um so mehr Solarwärme in das Haus zu lassen. An einem heißen Sommertag bleiben wiederum beide Flügel geschlossen; der infolge der Vierfachverglasung besonders niedrige Gesamt-g-Wert verhindert dann ein Aufheizen der Innenräume.

Umfrage über Energieverbrauch

Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Passivhaus-Besitzern zeigt, dass hauptsächlich zwischen 6 und 20 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden.


Der Verbrauch hängt stark von den Wetterverhältnissen, der Anzahl der Bewohner, den Lebensgewohnheiten, dem Warmwasserverbrauch sowie auch von den gewünschten Raumtemperaturen ab.

Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie bei Ihrem Bauberater!

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