Umweltminister Franz Untersteller zu Besuch bei SchwörerHaus

Am 03.05.2021 durfte Johannes Schwörer Umweltminister Franz Untersteller bei SchwörerHaus begrüßen und bedankte sich für seinen persönlichen Besuch in Hohenstein. Mit dabei waren außerdem Georg Tiggemann, zuständig für den Holzeinkauf bei SchwörerHaus, der Leiter der Abteilung Umwelt und Sicherheit Dr. Wolfgang Störkle, die Vertreter der Schwörer-Umweltgruppe und die Schwörer-Azubis mit ihrer Ausbildungsleiterin Bianca Loock-Hummel.

Grund für den Besuch des Ministers bei uns in Hohenstein war die persönliche Übergabe des Umweltpreises des Landes Baden-Württemberg und eine persönliche Begrüßung von SchwörerHaus im Klimabündnis Baden-Württemberg. Ein toller Anlass, wie wir finden.

Johannes Schwörer unterstrich in seinem Grußwort nochmals die Bedeutung des Umweltpreises Baden-Württemberg für unser Unternehmen. Er freute sich sehr, dass Umweltminister Untersteller sich die Zeit genommen hat, um den Preis persönlich zu überreichen. Außerdem betonte er, dass Franz Untersteller in seiner langjährigen Tätigkeit den Umweltschutz stark nach vorne gebracht hat.

Im Anschluss unterstrich auch Bürgermeister Jochen Zeller in seiner Ansprache die Bedeutung von SchwörerHaus für die Wertschöpfung vor Ort. Das Unternehmen ist ein wichtiger Partner für die Gemeinde Hohenstein, vor allem auch, dank dem gelebten Prinzip, das Rundholz ausschließlich aus der Region zu beziehen. Zeller betonte: „SchwörerHaus ist mit seinem nachhaltigen Engagement Vorbild und Beispiel zugleich“. Zudem ist das Unternehmen verantwortlich für die positive Klimabilanz der Gemeinde Hohenstein und eine treibende Kraft in der Region.

 

Die Bedeutung und Komplexität des Umweltpreises

Auch Umweltminister Untersteller erläuterte nochmals die Bedeutung und die Komplexität des Umweltpreises: Es ist ein sehr strenges Verfahren, bei welchem unabhängige Fachleute die eingereichten Unterlagen prüfen. Nach einer ersten Vorauswahl werden im Vorort-Termin die Angaben aus den Unterlagen nochmals genau überprüft. Wenn die Jury überzeugt ist, legt sie die Vorschläge dem Umweltminister und dem Ministerpräsidenten vor. SchwörerHaus konnte hier durch sein sehr langes Engagement in Sachen Umwelt- und Klimaschutz überzeugen, so Untersteller. „Was bei Schwörer gemacht wird in Sachen Energie ist beispielhaft. Auch die Nutzung der Biomasse im eigenen Heizkraftwerk und die Holztrocknung sind wichtige Bausteine. Vor allem aber auch die Produkte, also die Häuser, sind in den letzten Jahren aus energetischer Sicht sehr stark verbessert worden.“

Der Minister lobte weiter das Engagement in Sachen Klimaneutralität und den konkreten Fahrplan dazu. Das wird auch in Zukunft sicher ein größeres Thema bei den Schwörer-Kunden. Klimaschutz lohnt sich also nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch aus ökonomischer Sicht. Der Klimawandel ist auch in Baden-Württemberg  längst angekommen.

Ebenfalls betonte der Minister, dass ihm SchwörerHaus sehr am Herzen liege. Grund hierfür ist das langjährige und vielseitige Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene, wie beispielsweise das Mitwirken im WIN-Initiativkreis. Dank Unternehmen wie SchwörerHaus, ist Baden-Württemberg eine weltweite Vorbildregion, auf die viele Blicke gerichtet sind.  Abschließend ist sich Minister Untersteller sicher, dass SchwörerHaus auch weiterhin sehr engagiert bleibt, was sich auch an dem Schritt zur Klimaneutralität Anfang 2021 zeigt.

 

Baumpflanzaktion als Andenken an den Ministerbesuch

Im Anschluss pflanzen Minister Franz Untersteller, Bürgermeister Jochen Zeller und Johannes Schwörer als Andenken an den Umweltpreis und den Ministerbesuch eine Elsbeere auf dem Firmengelände. Laut Minister Untersteller wurde bei uns damit die erste Elsbeere als Solitärbaum in Baden-Württemberg gepflanzt! In diesem Zuge brachte der Minister auch seine Begeisterung über diesen Baum zum Ausdruck. Georg Tiggemann erklärte außerdem, warum die Elsbeere dafür ausgewählt wurde. Dieser Baum wird den Klimawandel auf der Schwäbischen Alb bestehen. Auch Herr Ira Wallet vom Umweltverband BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) war hier mit von der Partie.

 

Blühsteifen für mehr Insektenvielfalt

Im weiteren Verlauf des Ministerbesuchs gaben die Schwörer-Azubis Minister Untersteller einen Einblick in ihre vielseitigen Aktivitäten, dazu gehören zum Beispiel der Bienenlehrpfad, verschiedene GreenCard-Projekte, wie der Azubi-Wald und die Druckluft-Detektive und ganz aktuell die Blühwiesen-Aktion „Blühende Alb“. In diesem Zuge wurde Herr Untersteller außerdem eingeladen einen Blühstreifen für die Vielfalt der Insekten auf dem Firmengelände zu sähen.

Franz Untersteller war fasziniert von den eigenen Bienenvölkern auf dem Schwörer-Gelände und dem Schwörer-Honig und erzählte in diesem Zuge von dem Regierungs-Honig, der auf derselben Idee beruht und ebenfalls an die Staatsgäste verschenkt wird.

 

Übergabe der Mitgliedurkunde zum Klimabündnis

Und damit noch nicht genug, überreichte der Umweltminister Franz Untersteller Johannes Schwörer an diesem Tag auch die Mitgliedsurkunde zum Klimabündnis Baden-Württemberg und betonte, dass auch dabei ein genauer Fahrplan zur Klimaneutralität entscheidend sei. SchwörerHaus berichtet nun weiterhin jährlich über die Fortschritte in diesem Bereich. Über den frühen Eintritt und die damit verbundene Unterstützung ist der Minister sehr dankbar, wie er bei der Übergabe der Urkunde aufzeigte.

Der Besuch von Umweltminister Franz Untersteller bei SchwörerHaus war damit rundum gelungen und war einer der letzten Termine des Ministers, bevor er sich aus der Politik verabschiedet.

 

Bildnachweis: Meyer