Erfolgreiche Zertifizierung im Bereich Arbeitsschutz

Arbeits- und Gesundheitsschutz wird bei SchwörerHaus großgeschrieben. Für die vielen Aktivitäten wurde das Unternehmen mit der Zertifizierung zum betrieblichen Arbeitsschutz belohnt.

Das Thema Nachhaltigkeit hat in all seinen Facetten Einzug in moderne Unternehmen gehalten. So sind auch bei SchwörerHaus neben dem Umweltschutz und ressourcenschonender Produktion, das Gesundheitsmanagement und die Arbeitssicherheit Themen von großer Bedeutung. Dass funktioniert nicht punktuell und mit sogenanntem Good-Will Engagement, sondern braucht für alle verlässliche Strukturen. Deshalb wurde von der Geschäftsleitung zusammen mit den Verantwortlichen für Umwelt & Sicherheit entschieden, das Konzept der Berufsgenossenschaft AMS Bau - Arbeitsschutz mit System - zu übernehmen und das Werk Oberstetten nach diesen Vorgaben zu zertifizieren.

Der Prozess

Der Prozess begann bereits im Jahr 2014, zunächst mit dem Aufbau von Strukturen und der Einführung von definierten Prozessen. Der Fahrplan besteht aus einem 11 Punkte-Programm, das die Komplexität der Aufgabe anschaulich beschreibt. Einige Beispiele: Aufstellen der Struktur, Setzen von Zielen, Festlegen von Verantwortungsbereichen, Regeln einführen und den Kommunikationsfluss klären, Gefährdungsbeurteilungen erstellen und entsprechend Anleitungen und Unterweisungen festlegen, Regelungen bei Notfällen, Anforderungen festlegen für die Beschaffung z.B. neuer Maschinen, Arbeitsmedizinische Versorgung, Ausbildung von Mitarbeitern und zum Schluss die Kontrolle, die Audits. Diesen Prozess haben viele auf allen Ebenen und in allen Bereichen von Produktion, Fuhrpark, Auszubildende bis Verwaltung mitgetragen und sich auch persönlich engagiert, denn es hat für alle positive Auswirkungen, wenn dem Arbeitsschutz ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.

Zertifizierungsverfahren

In den vergangenen zwei Jahren hat ein sogenannter Betreuer der BG den Prozess begleitet. Abschließend geprüft, sprich zertifiziert hat Dipl. Ing. Werner Utz, der betonte wie wichtig hier die Arbeitsteilung ist. Er hat die vorhandenen Unterlagen wie Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen etc. gesichtet, dann stichprobenartig im Betrieb mit Beschäftigten 4-Augengespräche geführt und zwei Schwörer Baustellen unter die Lupe genommen. Er hatte durchweg einen positiven Eindruck wie er am 14.12. 2016 anlässlich der Überreichung des Zertifikats an Geschäftsführer Johannes Schwörer und den Verantwortlichen für Betrieb, Umwelt & Sicherheit und Gesundheit versicherte. Er attestierte dem Unternehmen, dass es seiner Fürsorgepflicht in einem hohen Maße nachkommt. Das zeigt sich in einer hohen Arbeitsmotivation und einer großen Zufriedenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen - die Werner Utz bei den direkten Gesprächen durchweg bestätigt bekommen hat. Besonders positiv aufgefallen ist ihm auch der respektvolle Umgang von Vorgesetzten und Beschäftigen miteinander.

Johannes Schwörer betonte, ein Unternehmen ist nur so stark wie seine Mitarbeitet und dankte in diesem Sinne allen, die sich für die Einführung des AMS Bau engagiert haben. Denn eines ist klar, nur wenn man gemeinsam an einem Strang zieht und der Arbeitsschutz auch gelebt wird, profitieren langfristig alle - Unternehmen wie Arbeitnehmer.