Erfolgreicher Pressetermin bei SchwörerHaus in Hohenstein-Oberstetten

Unter dem Titel „Drei auf einen Streich: Musterhaus, Gesundheitszentrum und FlyingSpace Halle live“ lud SchwörerHaus am 25.11.2019 Vertreter und Vertreterinnen von Bau-, Wohn- und Tagespresse und Partner zu einem informativen und abwechslungsreichen Termin ein.

Als erstes stand die Besichtigung des Gesundheitszentrums Schwäbische Alb in Hohenstein auf dem Programm. Beatrice Vermeij-Böhm bei der Gemeinde verantwortlich für die Bereiche Soziales und Gesundheit erläuterte das innovative Konzept des sogenannten PORT-Zentrums, das zum Ziel hat die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum umfassend, patientenorientiert und vernetzt aus einer Hand anzubieten.

Die Robert Bosch Stiftung schrieb 2016 ein anspruchsvolles Gesundheitsprojekt unter dem Titel „Patientenorientierte Gesundheitszentren zur Primär- und Langzeitversorgung (PORT)“ aus, angelehnt an Modelle in Schweden, Kanada und Östereich etc. An der Ausschreibung beteiligte sich ein Zusammenschluss verschiedener Akteure: neben der Gemeinde Hohenstein, die Kommunale Gesundheitskonferenz, die Universität Tübingen und Ärzte und Therapeuten von vor Ort. Im Februar 2017 erhielt das Hohensteiner Konzept den Zuschlag zur Finanzierung des Auf- und Ausbaus des GHZ und setzte sich damit gegen rund 60 Bewerber durch. Schwerpunkte sogenannter PORT Zentren sind unter anderem, dass sie auf den regionalen Bedarf abgestimmt sind, dass dort multiprofessionelle Teams arbeiten, dass die Patienten ganzheitlich betrachtet werden und dass Gesundheitsförderung und Prävention einen darin einen wichtigen Platz einnehmen.

Johannes Schwörer war von Anfang an überzeugt von dem Konzept, denn für ihn als Arbeitgeber ist es wichtig, dass die Mitarbeiter eine gute Infrastruktur an ihrem Wohnort vorfinden und dazu gehört eine ausreichende medizinische Versorgung von Allgemeinärztin, Hebamme, Kinderarzt, Physiotherapie etc.  Außerdem ist das Hohensteiner Gesundheitszentrum ein viel beachtetes Pilotprojekt, das sicher in weiteren ländlichen Regionen Schule machen wird. Deshalb entschied er, dass sich die Hans Schwörer Stiftung als Bauherr engagiert. Bestens dafür geeignet sind ist die Holzfertigbauweise mit FlyingSpace Raummodulen. Das Konzept der sehr hohen Flexibilität erläuterte die Schwörer Architektin Franca Wacker den interessierten Besuchern vor Ort. Die FlyingSpace Module erlauben es, dass sich das Konzept ausdehnt und sogar aufstockt, wenn sich weitere Ärzte oder Therapeuten anschließen. Zwischen den einzelnen im Werk komplett vorgefertigten Modulen lassen sich transparente Räume gestalten für Wartebereiche, Vorträge, eine  Kochschule etc. Beatrice Vermeij-Böhm konnte von positiven Anfängen berichten, es bestehen mittlerweile vielfältige Angebote, die von der Bevölkerung sehr gut angenommen werden. Und auch Bürgermeister aus anderen Gemeinden haben sich bereits zum Besichtigungstermin angemeldet.

 

FlyingSpace-Produktion live

Im Anschluss konnte die rund 40-köpfige Besuchergruppe im Schwörer Werk im benachbarten Ortsteil Oberstetten erleben wo und wie die FlyingSpace Raummodule gefertigt werden. Werksleiter Jochen Renner führte die Gruppe in die neue Produktionshalle. Die komplette Indoor-Produktion erntete bewundernde Kommentare, den Raummodulen werden sehr gute Zukunftsprognosen ausgestellt, eignen sie sich doch für die unterschiedlichsten Bauaufgaben wie Nachverdichtung durch Anbau, freistehendes Minihaus und Aufstockung auf die Dächer von Bestandsgebäuden.  Heute schon werden in der neuen Werkshalle fünf bis sechs FlyingSpaces gefertigt.

Film "Tiny House: Wie schlüsselfertige Minihäuser gebaut werden"

 

Besuch des neuen Musterhauses

Den krönenden Abschluss bildete die Vorstellung des neuen Musterhauses in der Schwörer eigenen Musterhaus-Ausstellung im nahe gelegenen Eschenweg. Johannes Schwörer begrüßte die Gäste und freute sich, dass trotz Jahresendspurt so viele gekommen sind. Hauptgeschäftsführer des Bund Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) Achim Hannott, der elektro-mobil aus Bad Honneff angereist war, brachte seine große Anerkennung zum Ausdruck, dass die Firma SchwörerHaus trotz voller Auftragsbücher, weitere anspruchsvolle Projekte stemmt und gratulierte Johannes Schwörer zu so viel Weitsicht.


Architektin Franca Wacker übernahm auch hier den Part das architektonische Konzept des „durch und durch schwäbischen Hauses“ zu erläutern: Je nach Standpunkt präsentiert sich das mediterran anmutende Musterhaus in der Trendfarbe Schlamm mal als Bungalow oder Stadtvilla – die Hanglage wurde geschickt ausgenutzt. Auch das Grundrisskonzept ist multifunktional und erfüllt viele Baufamilienwünsche. Der Bungalow überzeugt durch ein offenes Raumprogramm mit Diele, Küche mit integrierter Speisekammer, Essen, Wohnbereich mit passgenauer Wohnlandschaft hergestellt in der Schwörer Design-Schreinerei, Schlafzimmer mit integrierter Ankleide, Kinderzimmer und ein dazwischen platziertes Badezimmer. Unterm Zeltdach steckt wertvolle Raumreserve. Gezeigt wird das Musterhaus mit zwei Wohnebenen, neben dem Bungalow finden sich im Untergeschoss Büroräume für die Bauberater. Aber auch ein Zweifamilienhaus oder ein Mehrgenerationenhaus ist denkbar.
Zum Abschluss stellte Stephanie van der Velden die Haussteuerung LUXORliving von Theben vor. Diese basiert auf einer KNX Verkabelung (beim Neubau durchaus sinnvoll) und bietet vielfältige Steuerungsmöglichkeiten von Licht- Rollladen, Heizung etc. zu einem sehr günstigen Preis-Leistungsverhältnis.

Bilder und Infos zum neuen Musterhaus in Hohenstein-Oberstetten


Ein rundum gelungener Tag. Die Gäste fühlten sich wohl und ließen sich häuslich nieder -  dazu bietet das neue Musterhaus viele Möglichkeiten – sei es am großen Esstisch, der gemütlichen Sofalandschaft, oder dem modernen Sitzfenster. Andere nahmen die Besonderheiten genau unter die Lupe, wie die Galerie im Kinderzimmer, die Raumreserve mit großem Dachflächenfenster der Firma Velux oder dem Bad mit Luxusdusche.