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14.03.2011
Projekt „Holzbänke“
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Holz ist für alle wichtig, als Wirtschaftsfaktor als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Klimaschutz und als Erholungsort. Das Internationale Jahr der Wälder 2011 und das damit verbundene Projekt „Holzbänke“ ist der ideale Anlass für eine Lernkooperation, bei der gegenseitig die Arbeitsbereiche gezeigt werden - im Wald und bei SchwörerHaus.
Bei dem Projekt „Holzbänke“ handelt es sich um „Werbeträger“ für den Wald. Beschriftet mit eindrücklichen Botschaften wie: „Diese Menge Holz wächst in unserem Gemeindewald in 30 Sekunden“ oder „Diese Menge Holz wächst in den Wäldern BaWü’s in 1,2 Sekunden“ und „Ohne Wald kein Platz zum Ausruhen“. Hergestellt werden die ca. 150 Holzbänke bei SchwörerHaus auch unter Einbeziehung der Azubis. Die attraktiv gestalteten Bänke sind drei Meter lang und ca. 45 cm hoch und bestehen pro Bank aus 0,6 Kubikmeter Holz aus heimischen Wäldern.
Eine Lernkooperation an der insgesamt 60 Azubis beteiligt sind - 40 aus dem Forst und 20 von SchwörerHaus. Sie soll die jeweiligen Berufe und Arbeitsbereiche näher bringen und so die gesamte Wertschöpfungskette vom Baum im Wald bis zum energiesparenden Holz-Fertighaus nachvollziehbar machen. Beteiligt waren die drei unteren Forstbehörden Sigmaringen, Tübingen und Reutlingen mit ihren Forstamtsleitern und Stellvertretern sowie etliche Forstwirtschaftsmeister als Verantwortliche für die Ausbildung. Am Donnerstag stellte Forstwirtschaftsmeister Hubert Emhart vom forstlichen Stützpunkt Pfronstetten die Ausbildung des Forstwirts vor, die Auszubildende Hannelore Spiegler zeigte die Bedeutung des Waldes als Arbeitsplatz, Wirtschaftszweig und wichtiger CO2 Speicher und Jörg Scham vom Kreisforstamt Sigmaringen beantwortete die Frage wem der Wald eigentlich gehört und wo das Holz überall drinsteckt - in Papier, Möbeln, Häusern, Holzpellets etc.
Am Freitag dann konnte bei SchwörerHaus erlebt werden, wie die Baumstämme aus der Region weiterverarbeitet werden zu hochwertigen Holzprodukten bis hin zu energiesparenden Holzfertighäusern. Emre Gokkaya erklärte Schritt für Schritt wie die Holzbänke genau hergestellt werden, BA-Student Julian Brauchle vermittelte anschaulich die regionale aber auch internationale Bedeutung des Jahres der Wälder und erläuterte die Werbebotschaften und Logos auf den Holzbänken, die gut sichtbar an zentralen Orten in den Städten, vor Rathäusern und Landratsämtern aufgestellt werden sollen. Jessica Sauter, angehende Industriekauffrau, verdeutlichte die Vorteile der nachhaltigen Forstwirtschaft und verschaffte einen Überblick der großen Mengen CO2, die für Generationen in den Holzprodukten und Häusern gebunden werden.
Zum Abschluss wurde gemeinsam am Schwörer Musterhauszentrum als sichtbares Symbol für die gemeinsame Lernkooperation der Baum des Jahres die Elsbeere von den Azubis gepflanzt.






