Firmennachrichten
17.01.2011
Projekt „Holz der kurzen Wege“
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| v.l.n.r.: Direktor Anton Bohner, Hans-Peter Raach (Leitung SchwörerHolz), Bianca Loock-Hummel (Ausbildungsleitung), Georg Tiggemann (SchwörerHolz), Jasmin Schrodi (Studentin bei SchwörerHaus), Dr. Dietmar Götze (Leiter Bundesforst), Ministerin Tanja Gönner, Karl-Wilhelm Röhm MdL, Johannes Schwörer, Landrat Thomas Reumann, Bürgermeister Jochen Zeller, Petra Bernert (Leiterin Biosphärengebiet Schwäbische Alb) |
Dr. Dietmar Götze, Leiter des Bundesforst, und Johannes Schwörer schlossen einen Kooperationsvertrag über Rundholzlieferungen, der nachhaltige Umweltziele und darüber hinaus auch soziale Aspekte verfolgt. Die 3500 Festmeter Fichte-Rundholz stammen aus dem Wald des ehemaligen Truppenübungsplatzes, der mit ca. 6500 ha Fläche das Herzstück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb bildet.
Zur öffentlichen Präsentation kamen Umweltministerin Tanja Gönner, Landrat Thomas Reumann, MdL Karl-Wilhelm Röhm, Bürgermeister Zeller, Petra Bernert (Leiterin des Biosphärengebiets Schwäbische Alb) und Verantwortliche von SchwörerHaus.
Johannes Schwörer verweist in seiner Begrüßungsrede auf wichtige Umweltaspekte: eine Fichte entzieht der Atmosphäre im Laufe ihres Lebens bis zu 1,8 to CO2 . Eines gilt es dabei jedoch zu beachten - Rundhölzer sind mit bis zu 50% ihrer Gewichtsanteile mit Wasser belastet und damit relativ schwer. So ist es schade, wenn durch den Transport der "schweren" Rundhölzer über mehrere 100 km die positive CO2 Bilanz wieder deutlich verschlechtert und unsere Umwelt unnötig belastet wird. Unsere Firma hat einen anderen Weg eingeschlagen. Unsere Philosophie heißt „Holz der kurzen Wege“ und Investition in die Weiterveredelung zu hochwertigen Holzprodukten.
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| Werksbesichtigung | Besichtigung SchwörerHolzwerk |
Ministerin Gönner begrüßt die beispielhafte Kooperation: Regionalität spielt bei der Holzvermarktung eine wichtige Rolle. Die Kooperation zeigt, dass Umwelt- und Naturschutz sowie regionale Wertschöpfung Hand in Hand gehen können – außerdem belasten die kurzen Transportwege die Straßen nur so viel wie nötig, das freut die auch für das Ressort Verkehr zuständige Politikerin.
Landrat Thomas Reumann sieht neben dem Umweltschutz und der Stärkung des Biosphärengebiets auch den gesellschaftlichen Nutzen und die soziale Verantwortung wie die Förderung und die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und die partnerschaftliche Entwicklung von Projekten im Rahmen des Besucherlenkungskonzepts für den ehemaligen Truppenübungsplatz.
Zum „internationalen Jahr der Wälder“ soll ein „Platz der Stille“ geschaffen werden. Auszubildende der Firma SchwörerHaus KG und Waldarbeiter gestalten und fertigen diesen gemeinsam.
Zum Schluss bedankte sich Johannes Schwörer beim Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm, der die Partner zum heutigen Termin zusammenbrachte.
Weitere Informationen zu diesem Projekt sowie das Interview mit Johannes Schwörer erhalten Sie auf www.biosphaere-alb.com.








