Fertighaus für Morgen
Studenten der Hochschule Darmstadt entwickeln kreative Hauskonzepte
"Fertighaus für Morgen" ist ein Projekt von Studenten der Hochschule Darmstadt, die neue Ideen und Konzepte zum Thema Wohnen in Fertighäusern für SchwörerHaus entwickelt haben. Die Studierenden, die von Professor Dipl.-Ing. Helmut Raiser und Dipl.-Ing. Kerstin Schultz betreut wurden, beschäftigten sich auf vielfältigen Ebenen mit dem Thema Wohnen auf dem Land und Wohnen in der Stadt. Verdichtete, kompakte Wohnformen wurden ebenso untersucht wie wachsende, flexible Strukturen für differenzierte Lebenssituationen.
Der städtebauliche Umgang mit öffentlichem Raum sollte genauso eine Rolle spielen wie die Untersuchung der Grundrisse in Bezug auf eine wandelbare Gesellschaft mit den unterschiedlichsten Ansprüchen an Raum und Nutzungsvielfalt. Die tradierten Vorstellungen von Familie und damit
zusammenhängende Einschränkungen in Bezug auf Grundrissgestaltung und Größenansprüche sollten geprüft und auf unsere jetzige und zukünftige, fiktive Gesellschaft angepasst und weiterentwickelt werden.
Entstanden sind insgesamt 14 unverwechselbare und spannende Projekte und Visionen, die den architektonischen Ausdruck einer jungen und offenen Generation widerspiegeln.
Folgende Projekte haben die Jury überzeugt:
1. Platz - Lückenfüller
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Bauen in der Stadt
Als interessanter Baugrund kommt für das Bauen in der Stadt die Baulücke zwischen Bestandsgebäuden infrage. Ziel ist es, auch für die kleinsten Baulücken mit wenig Budget so viel Komfort wie möglich zu bieten und dies mit einer lichten Breite von drei Metern. Die Länge des Hauses basiert auf einem Holzausbauraster von 62,5 cm, nach dem es beliebig erweitert oder verkleinert werden kann.
von Adriana Bohl, Romy Jung und Caro Steiger
2. Platz - Refugium
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Ein Zufluchtsort für ein Individuum
Der Entwurf beschäftigt sich mit dem Thema der unterschiedlichen Charaktere, welche in einem
Familienverbund unter einem Dach leben. Besonders in Patchworkfamilien ist die individuelle
Raumanforderung ein Thema, ebenso wie geeignete Gemeinschaftsräume zum Kennenlernen und
Beisammensein.
von Stella Daniel und Timo Daniel
3. Platz - Modular
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Modulkonzept
In der heutigen Zeit ist Baugrund teuer und Menschen sind mobiler und flexibler geworden. Auf Grund dieser Tatsachen wurde hier ein Konzept entwickelt, dass es den Bewohnern dieser Häuser ermöglicht ihre Wohnfläche nach ihren Bedürfnissen zu verändern und anzupassen. Das Grundmodul bietet auf 17,7 m² alle notwendigen Wohneinheiten, wie Bad, Küche und Schlafen. Dieses Grundmodul ist mit weiteren Modulen in jeglicher Form erweiterbar.
von Stefanie Auwärter, Juliane Haubold und Daniela Schmidt

| Kerstin Schultz Dipl.-Ing. Architektin BDA seit 2008 Professorin an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Architektur und Innenarchitektur |
Hartmut A. Raiser Professor Dipl.-Ing. Architektur seit 1997 Professor an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Architektur und Innenarchitektur |












